Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen (Landkreis Mainz-Bingen) erhält in diesem Jahr weitere 288.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“. Das hat Innenminister Roger Lewentz mitgeteilt. Land und Bund unterstützen die Entwicklung des Fördergebiets seit 2015.


Innenminister Roger Lewentz

„Die Ortsgemeinde Sprendlingen will die Mittel in Höhe von 57.000 Euro hauptsächlich für die Modernisierung und Instandhaltung privater Gebäude einsetzen. Die Gemeinde Gensingen plant, die Mittel in Höhe von 231.000 Euro vor allem im Rahmen des geplanten Ausbaus der Langgasse, der Kaiserstraße sowie des südlichen Teils der Kreuzstraße zu verwenden. Die Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie zur langfristigen Stärkung der beiden Ortskerne“, so Minister Lewentz.

Das Programm „Lebendige Zentren“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist die Stärkung der Zentren als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung. Daneben stehen mit den Programmen „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ weitere Programme für die Entwicklung von Quartieren zur Verfügung.

„Das Fördersystem der Städtebauförderung hat sich bestens bewährt, um Innenstädte und Ortskerne aufzuwerten und sie zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten zu entwickeln“, so Minister Lewentz.

Im Programmjahr 2021 können in der Städtebauförderung insgesamt wieder rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 780 Millionen Euro von der Städtebauförderung.