Die Landesregierung wird die Förderung für das im Jahr 2021 gestartete Schwimmprogramm „Kinder lernen schwimmen“ mit Beginn der Freibadsaison fortsetzen und ausbauen. Das hat Sportminister Roger Lewentz entschieden. Umgesetzt wird das Programm durch den Landessportbund sowie die drei regionalen Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz.


Corona-Pandemie hat das Problem verschärft

„Mit unserem Programm sollen Kinder zunächst das Schwimmen erlernen und anschließend ihre Fähigkeiten im Wasser verbessern. Damit wird das Ausbildungsangebot im Anfängerschwimmen nachhaltig verstärkt und ausgebaut. In diesem Jahr werden erstmals auch die DLRG-Vereine für die Förderung antragsberechtigt sein“, sagte Sportminister Roger Lewentz. Lewentz betonte, dass die Corona-Pandemie das Problem der mangelhaften Schwimmfähigkeit insbesondere bei Kleinkindern weiter verschärft habe, da während der Pandemie aufgrund geschlossener Schwimmbäder größtenteils keine Kurse stattgefunden hätten. „Hier setzt unser Schwimmprogramm direkt an, um diese negative Entwicklung zu stoppen“, so Lewentz.

„Die Fähigkeit zu schwimmen und das regelmäßige Ausüben des Schwimmens, stellt eine elementare Kulturtechnik dar, die den Zugang zum Erfahrungsraum Wasser, zu verschiedenen Sportarten, zum Selbstschutz und zu Teilhabemöglichkeiten eröffnet. Umso erfreuter sind wir, dass die Notwendigkeit einer finanziellen Unterstützung seitens des Landes im letzten Jahr erkannt wurde und jetzt nach den ersten Erfolgen und wieder landesweit geöffneten Schwimmbädern auch weiterhin unbürokratisch Sportvereine unterstützt werden können“, begrüßt Wolfgang Bärnwick, Präsident des Landessportbundes die Fortsetzung des Programms.

Finanzielle Unterstützung von Anfängerschwimmkursen

Hauptziel des „Kinder lernen schwimmen“-Programms bleibt die finanzielle Unterstützung von Anfängerschwimmkursen sowie von Ausbildungskosten für Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer. Ergänzend werden neuerdings auch Bäderkosten gefördert, die insbesondere für das Kinder- und Jugendschwimmen in den Vereinen anfallen. Für das Programm stellt das Land insgesamt 120.000 Euro für das laufende Jahr bereit.

Die Vereine können Ihre Anträge ab Anfang Juni stellen. Weitere Infos zur Antragsstellung werden auf den Websites des Landessportbundes (www.lsb-rlp.de) und der regionalen Sportbünde bereitgestellt.

Neben dem „Kinder lernen schwimmen“-Programm wird das Land auch das langjährige Programm „Kleinkinderschwimmen“ des DRLG Landesverbandes Rheinland-Pfalz weiter unterstützen. Dabei wird Helferinnen und Helfern sowie Übungsleitenden, die sich mit dem Anfängerschwimmen beschäftigen, eine Basisausbildung vermittelt.