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Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof nach Pfefferspray-Attacke

Ein stechender Geruch im Untergeschoss des Mainzer Hauptbahnhofs alarmierte heute die Rettungskräfte. Fünf Personen erlitten leichte Atemwegsreizungen.

Ein unklarer chemischer Geruch löste am heutigen Samstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof aus. Gegen 15:00 Uhr nahmen Passanten im Bereich der öffentlichen Toilettenanlage im Untergeschoss einen stark reizenden Stoff wahr. Mitarbeiter der DB Sicherheit und Beamte der Bundespolizei reagierten umgehend und sperrten den betroffenen Bereich ab, noch bevor die ersten Löschfahrzeuge eintrafen.

Professionelle Messungen beim Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof

Die Berufsfeuerwehr Mainz entsandte nach ihrem Eintreffen sofort einen speziellen Messtrupp unter Atemschutz in die Toilettenräume. Trotz des intensiven Geruchs konnten die Einsatzkräfte mit ihren technischen Messgeräten keine gefährlichen chemischen Substanzen dauerhaft nachweisen. Um die Atemluft zu reinigen, setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein. Nach der ausgiebigen Belüftung war der reizende Stoff nicht mehr wahrnehmbar.

Mehrere verletzte benötigen medizinische Versorgung

Der Rettungsdienst untersuchte bei dem Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof insgesamt fünf Personen, die über akute Reizungen der Atemwege klagten. Glücklicherweise stuften die Sanitäter die Verletzungen als leicht ein, sodass alle Betroffenen nach der Kontrolle direkt vor Ort wieder entlassen werden konnten. Die Experten gehen derzeit davon aus, dass eine unbekannte Person Pfefferspray oder eine vergleichbare Substanz in den Räumlichkeiten versprüht hatte.

Schnelles Einsatzende beim Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof

Obwohl die Berufsfeuerwehr mit 12 Einsatzbeamten und vier Fahrzeugen vor Ort war, blieb der restliche Bahnbetrieb von den Maßnahmen nahezu unberührt. Lediglich die Toilettenanlage blieb für die Dauer der Belüftung gesperrt. Nach etwa 45 Minuten beendeten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei ihren Dienst am Bahnhof.

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