Am Samstagnachmittag kam es auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einer dramatischen Kette von Ereignissen, die einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Wie die Feuerwehr Königswinter berichtet, ereigneten sich kurz hintereinander zwei schwere Unfälle, bei denen insgesamt vier Personen verletzt wurden. Die Einsatzkräfte mussten über mehrere Stunden hinweg die Unfallstellen sichern und Trümmerteile von der Fahrbahn entfernen.
Ein Fahrzeug überschlägt sich hinter dem Parkplatz Logebachtal
Gegen 15:00 Uhr verlor der Fahrer eines Mittelklassewagens aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich im Grünstreifen auf den Rädern stehen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Königswinter wurden zwei Insassen bereits medizinisch versorgt. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten, die im Anschluss in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden mussten. Während der Rettungsmaßnahmen blieb eine Fahrspur der Autobahn gesperrt.
Reisebus kollidiert im Rückstau mit einem Pkw
Noch während die Bergungsarbeiten des ersten Unfalls andauerten, kam es im entstandenen Rückstau zu einer weiteren Kollision. Ein vollbesetzter Reisebus prallte auf das Heck eines Pkw, wobei die beiden Insassen des Autos verletzt wurden. Die Feuerwehr Königswinter koordinierte umgehend die Anforderung weiterer Rettungsmittel. Glücklicherweise blieben alle Fahrgäste im Reisebus unverletzt. Auch in diesem Fall sicherten die 14 Einsatzkräfte der Löscheinheit Ittenbach die Unfallstelle ab und beseitigten die Wrackteile.
Abschluss der Rettungsmaßnahmen nach zwei Stunden
Insgesamt waren vier Rettungswagen und ein Notarzt an der Einsatzstelle gefordert, um die Verletzten zu stabilisieren und abzutransportieren. Die Feuerwehr Königswinter konnte den Einsatz nach rund zwei Stunden beenden und die Einsatzstelle zur weiteren Unfallaufnahme an die Autobahnpolizei übergeben. Der dichte Reiseverkehr in Richtung Frankfurt war durch die Sperrungen und die Bergungsarbeiten erheblich beeinträchtigt.
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