In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (7. auf 8. April 2026) kam es zu einem versuchten Mord in Frankfurt am Mainufer auf Höhe des Holbeinstegs. Ein 34-jähriger Mann steht unter dringendem Verdacht, seine 18-jährige Lebensgefährtin in den Main gestoßen zu haben, um sie zu töten.
Rettung in letzter Sekunde
Nach derzeitigem Ermittlungsstand ging dem Vorfall ein Beziehungsstreit während eines Spaziergangs voraus. Der Beschuldigte soll seine Partnerin unvermittelt in den Fluss gestoßen haben. Dem Mann soll dabei bewusst gewesen sein, dass die junge Frau nicht schwimmen kann.
Dass die 18-Jährige überlebte, ist dem beherzten Eingreifen von Augenzeugen zu verdanken. Auf ihre lauten Hilfeschreie hin eilten Passanten herbei. Gemeinsam mit einer alarmierten Polizeistreife gelang es, die Frau aus dem kalten Wasser zu bergen und in Sicherheit zu bringen.
Untersuchungshaft wegen versuchtem Mord in Frankfurt
Der 34-Jährige konnte bereits am Mittwochmorgen festgenommen werden. Er wurde noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Frankfurt vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl wegen versuchtem Mord und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Kriminalpolizei arbeitet an der genauen Rekonstruktion des Tatablaufs und sucht Personen, die den versuchten Mord in Frankfurt am Holbeinsteg beobachtet haben oder Angaben zu den Hintergründen machen können.
Zeugen, die sachdienliche Angaben zu der Tat machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 – 75551199 bei der Frankfurter Polizei zu melden oder sich mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.





