Eine Kontrolle im Mainzer Hauptbahnhof hat für einen 47-Jährigen am Montagabend, 19. Oktober 2026, zur Festnahme geführt. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten Beamte der Bundespolizei fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz vorlag. Da er die offene Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
Haftbefehl bei Kontrolle in Mainz festgestellt
Nach Angaben der Bundespolizei kontrollierten die Beamten den türkischen Staatsangehörigen am Montagabend im Hauptbahnhof Mainz. Dabei habe sich der Mann zunehmend unkooperativ gezeigt und gegenüber den Einsatzkräften aggressiv verhalten.
Bei der Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem stellten die Beamten neben zwei Aufenthaltsermittlungen auch einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft fest. Dieser stand im Zusammenhang mit dem Erschleichen von Leistungen. Daraufhin nahmen die Beamten den 47-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle der Bundespolizei.
Widerstand auf dem Weg zur Dienststelle
Auf dem Weg zur Dienststelle habe sich der Mann laut Polizei wiederholt fallen lassen, gegen die Laufrichtung gedrückt und mehrfach versucht, sich der Maßnahme zu widersetzen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach gebracht. Da er die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro nicht bezahlen konnte, muss er eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
Darüber hinaus leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.







