Unterhaltung – Vom amerikanischen Industriellen Henry Ford sind zwei Zitate zum Thema Werbung überliefert, die die Bedeutung von Marketingmaßnahmen auf bildhafte Art sehr passend darstellen. „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso gut die Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ „Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.“ Werbung ist also in unserer heutigen Zeit unverzichtbar. Dadurch, dass der Konsument des 21. Jahrhunderts mit Reklame quasi dauerbeschallt wird, wird es für die Strategen in den Werbeagenturen immer herausfordernder, für ihre Kunden Werbespots zu kreieren, die die Aufmerksamkeit der Verbraucher erregen.


Werbeartikel als Marketingmaßnahme

Kleinere Firmen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten als internationale Großkonzerne setzen freilich nicht auf namhafte Agenturen, um ihre Produkte bekannt zu machen und ihren Namen ins rechte Licht zu rücken. Doch auch mehrere Ligen tiefer ist die Bedeutung von Marketing nicht geringer. Anstelle eines 30 Sekunden-Spots zur Prime Time behelfen sich regionale Firmen vielfach mit kleineren Werbeartikeln, die an Kunden und solche, die es werden sollen, als Geschenk ausgegeben werden. Auf maxilia.de findet man eine illustre Auswahl an Produkten verschiedenster Kategorien, die dabei helfen, den Namen des jeweiligen Unternehmens ins Gedächtnis der Menschen zu bringen und dort zu halten.

Fernsehwerbung im Wandel der Zeit

Wer sich heute die Werbespots aus den 70er oder 80er Jahren ansieht, kann sich entscheiden, ob er lauthals lachen, vor Nostalgie Tränen vergießen oder peinlich berührt im Sessel versinken soll. Eine Sache ist im Vergleich zu früher allerdings unverändert geblieben. Fernsehwerbung hat nach wie vor den Zweck, Aufmerksamkeit zu erregen, das Produkt in ein gutes Licht zu rücken und damit die Verkaufszahlen anzukurbeln. Die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht wird, hat sich jedoch von Grund auf geändert.

Produkteigenschaften standen früher im Mittelpunkt. Damit lässt sich heute kaum mehr eine Katze hinter dem Ofen hervorlocken. Jedes Waschmittel macht die Wäsche sauber, jede Versicherung hilft dem Kunden im Schadensfall und jedes Tierfutter ist lecker und nahrhaft. Damit es gelingt, sich von Konkurrenzprodukten abzuheben, muss Werbung emotional sein und die Psyche der möglichen Kunden ansprechen. Auch dem veränderten Fernsehverhalten muss Rechnung getragen werden. Während noch vor 50 oder 60 Jahren der gemeinsame Fernsehabend das Highlight des Tages darstellte und die ganze Familie gespannt vor der Flimmerkiste saß, wird Fernsehen heute eher als Art Nebenbeschäftigung betrachtet, während gegessen, geredet oder mit dem Smartphone gespielt wird.

Die Werbespots müssen daher lauter, aufdringlicher und extravaganter sein, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu erregen. Aus heutiger Sicht muten die Spots von früher selbst für die eingefleischtesten Machos fast grotesk an. Während die Frau am Herd steht, dem Ehemann sein Leibgericht (Miracoli) zubereitet und seine Hemden mit Persil weißer als weiß wäscht, lässt sich dieser nach einem harten Arbeitstag bequem in den Sessel fallen und legt die Füße hoch. Diese Rollenverteilung wurde damals als etwas völlig normales hingenommen, würde aber heute in weiten Teilen der Gesellschaft zu einem Aufschrei führen. Werbung muss also immer auch die Stimmungen in der Gesellschaft ausloten und sensibel darauf reagieren. Denn Image ist alles und ein schlechtes Image ist fast schon schädlicher als ein schlechtes Produkt.