Erneut kam es am Montagmorgen (24. Januar 2022) zu einem Vorfall an der Wonnegauschule in Osthofen. Gegen 9:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot zur Integrierten Gesamtschule in der Heinrich-Heine-Straße alarmiert.


Alarmknopf betätigt

Gegen 09:45 Uhr wurde ein Alarmknopf in der Schule eingeschlagen, dies meldet die Polizei via Twitter. Daraufhin rückten Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr an. Die Polizei bittet darum, Ruhe zu bewahren und der Anweisungen der eingesetzten Beamten Folge zu leisten.

Vorerst keine Feststellungen

Gegen 10:00 Uhr überprüfte die Polizei das Gebäude und fand den eingeschlagenen Alarmknopf vor, jedoch erschloss sich den Beamten nicht, wieso dieser betätigt wurde. Nach dem Vorfall am vergangen Freitag, wo es ebenfalls zu einem Amokalarm an der IGS in Osthofen kam ist die Polizei jedoch sehr sensibilisiert.

Betreuungsstelle eingerichtet

Um 10:10 Uhr wurde in der Goldbergstraße eine Betreuungsstelle eingerichtet. Schüler, die sich zum Zeitpunkt des Einsatzes außerhalb der Schule befanden, wurden dorthin gebracht und dort durch Rettungskräfte betreut. Die Polizei war zu diesem Zeitpunkt weiterhin bei der Ermittlung des Grundes für den Alarm. Zwischenzeitlich kamen immer mehr Eltern an die Einsatzstelle, die sich sorgen um ihre Kinder machten.

Da der Bereich durch die Polizei weiträumig abgesperrt war, konnten diese ihre Kinder jedoch nicht in ihre Obhut nehmen. Auch hier bat die Polizei alle Eltern um Geduld und Verständnis via Twitter. Um 10:20 Uhr informierte die Polizei, dass die verbliebenen Schüler, welche sich noch im Gebäude befanden, durch Kräfte der Polizei aus dem Gebäude zu den Betreuungsstellen geleitet. Gegen 10:40 Uhr konnten Eltern ihre Kinder an der Betreuungsstelle in der Goldbergstraße und am Stadtpark in Osthofen abholen.

Polizei beendet die Absuche

Um 11:40 Uhr teilte die Polizei weiter mit, dass die Absuche nun abgeschlossen sei. Alle Schüler befinden sich nun außerhalb des Gebäudes und wurden zum Teil bereits abgeholt. Einige Absperrungen bleiben jedoch bestehen, um weitere Ermittlungen durchführen zu können.