BYC-NewsRhein-SelzErfolgreiche "Aktion Sauberes Wäldchen" in Oppenheim

Erfolgreiche „Aktion Sauberes Wäldchen“ in Oppenheim

Großer Einsatz für die Natur: Vereine und Bürger befreien Gemarkung von Müll

Ein halbes Jahrhundert Tradition und kein bisschen müde: Die „Aktion Sauberes Wäldchen“ feierte in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen. Über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer folgten dem Ruf der Stadt und befreiten Wege, Gräben und Vereinsgelände von den Hinterlassenschaften achtloser Zeitgenossen.

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Beeindruckende Vereinspräsenz und Bürger-Engagement in Oppenheim

Der zweite Beigeordnete der Stadt, Raimund Darmstadt, zeigte sich sichtlich bewegt vom großen Zuspruch. Neben zahlreichen Einzelpersonen und Kleingruppen mit Kindern war die Liste der beteiligten Vereine lang: Von den Luftsportlern des Aero-Clubs über das DRK, die Angler (ASVO), Fußballer (FSVO) und Turner (TVO) bis hin zu den Uhrturmfreunden und dem KanuClub (KCO) reichte das Spektrum.

Besonders erfreulich: Erstmals nahmen sich Bürgerinnen und Bürger in Eigeninitiative auch gezielt der Straßenzüge im Innenstadtbereich an. Auch die Stadtspitze um Bürgermeisterin Silke Rautenberg, etliche Stadträte und das Team des städtischen Bauhofs ließen es sich nicht nehmen, selbst tatkräftig mit anzupacken.

Jubiläum im Schatten der Schweinepest

Die 1971 ins Leben gerufene Aktion konnte zwar ihr 55. Jubiläum feiern, musste aber auch mit Einschränkungen umgehen. Aufgrund der Maßnahmen gegen die afrikanische Schweinepest blieben die Wege im namensgebenden „Wäldchen“ weiterhin gesperrt.

Beim abschließenden Dankeschön-Imbiss in Steckler’s Rheinrestaurant gab es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Raimund Darmstadt berichtete von einem engen Austausch mit Landrat Thomas Barth. Man arbeite intensiv an einer vernünftigen Lösung, um die Waldwege für die Bevölkerung bald wieder zugänglich zu machen.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg lobte ausdrücklich die „perfekte Organisation“ durch den Umweltbeigeordneten Darmstadt und dankte allen Beteiligten für ihren Beitrag zum Umweltschutz. Der Tag endete in geselliger Runde – mit dem guten Gefühl, Oppenheim ein Stück sauberer und lebenswerter gemacht zu haben.

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