BYC-NewsKreis Groß-GerauWar der Doppelmord in Raunheim ein gezielter Angriff?

War der Doppelmord in Raunheim ein gezielter Angriff?

Exekution im Bistro „Onyro“: Spekulationen über Millionen-Deal mit Kokain und Verbindungen zum Rockermilieu

Die Suche nach dem Todesschützen von Raunheim läuft auf Hochtouren. Während das Hessische Landeskriminalamt (LKA) mit einer 200-köpfigen Sonderkommission die Spuren vom Tatort in der Frankfurter Straße auswertet, dringen erste Details zu dem Grund für den Doppelmord in Raunheim an die Öffentlichkeit. Offiziell halten sich die Behörden jedoch bedeckt.

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Gezielter Angriff bei Doppelmord in Raunheim

Am Dienstag gegen 3:45 Uhr erschütterten mehrere Schüsse das Bistro „Onyro“. Getötet wurden der 62-jährige Wirt Nihat K. und sein 34-jähriger Stammgast Kenan G. Der Täter entkam trotz einer sofortigen Großfahndung unerkannt.

Während die Staatsanwaltschaft zu den Motiven schweigt, rücken Medienberichte den Fall in die Nähe des organisierten Verbrechens. Wie die BILD berichtet, sollen beide Opfer enge Kontakte zu den „Hells Angels“ im Raum Gießen gepflegt haben. Darüber hinaus meldet die Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise weitere unbestätigte Details:

  • Gezielte Exekution: Auf den Wirt Nihat K. soll mindestens fünfmal geschossen worden sein, auf seinen Gast Kenan G. mindestens dreimal. Dies spreche für eine professionell geplante Tat.

  • Drogen-Motiv: Hintergrund der Bluttat könnte laut den Berichten ein geplatzter Drogendeal sein. Dabei soll es um Kokainmengen mit einem Verkaufswert in Millionenhöhe gegangen sein.

  • Vergangenheit der Opfer: Während der Wirt als das eigentliche Ziel des Anschlags gilt, soll der mitgetötete Gast Kenan G. erst kürzlich eine Haftstrafe wegen Betrugs verbüßt haben.

Eine offizielle Bestätigung durch das LKA oder die Staatsanwaltschaft zu den Verbindungen ins Rockermilieu oder zu konkreten Drogengeschäften liegt aktuell nicht vor.

200 Ermittler in der Soko „Taverne“

Die schiere Größe der neu eingerichteten Soko „Taverne“ verdeutlicht jedoch, welche Priorität der Doppelmord in Raunheim bei den hessischen Behörden genießt. 200 Experten arbeiten derzeit daran, die Fluchtroute des Täters zu rekonstruieren und gesicherte Beweise zu finden, die über Spekulationen hinausgehen.

Was bisher bekannt ist:

  1. Bericht: Zwei Tote nach Schüssen in einem Bistro in Raunheim

2. Bericht: Update zu den tödlichen Schüssen in Raunheim

3. Bericht: Ermittlungen nach Tötungsdelikt in Raunheim dauern an

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