Wenn Menschen an Gewässern vermisst werden oder bei Hochwasser große Bereiche überwacht werden müssen, kann ein schneller Überblick aus der Luft für die Einsatzkräfte entscheidend sein. Die DLRG Ortsgruppe Oppenheim e. V. möchte ihre Möglichkeiten für solche Einsätze deshalb erweitern und eine moderne Rettungsdrohne mit Wärmebildkamera anschaffen. Hierfür hat die DLRG Oppenheim ein Crowdfunding-Projekt gestartet und bittet um Unterstützung.
Drohne der DLRG Oppenheim soll bei Vermisstensuchen und Hochwasser helfen
Die geplante Drohne soll unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen an Gewässern eingesetzt werden. Auch bei Katastrophenlagen wie einem Hochwasser am Rhein könnte sie genutzt werden, um Dämme, Polder und besiedelte Überschwemmungsbereiche aus der Luft zu erkunden.
Gerade bei Ertrinkungsfällen oder bei der Überwachung von Hochwasserschutzanlagen zählt für die Einsatzkräfte jede Minute. Eine Rettungsdrohne kann den Einsatzkräften nach ihrem Eintreffen einen Überblick über größere Bereiche verschaffen und dadurch die Suche und Lageeinschätzung aus der Luft unterstützen.
Crowdfunding soll Anschaffung ermöglichen
Die Kosten für die geplante Anschaffung übersteigen nach Angaben der DLRG Oppenheim die finanziellen Möglichkeiten der Ortsgruppe. Deshalb setzt der Verein auf die Unterstützung aus der Region und hat über die Plattform „Viele schaffen mehr“ der Genossenschaftsbanken ein Crowdfunding-Projekt gestartet.
Eine zusätzliche Unterstützung kommt von der Volksbank Darmstadt Mainz eG: Die Bank stockt jede eingehende Spende für das Projekt zusätzlich auf. Damit sollen möglichst viele Menschen aus der Region dazu bewegt werden, sich an der Finanzierung der Rettungsdrohne zu beteiligen.
Wer die DLRG Oppenheim bei der Anschaffung der Rettungsdrohne unterstützen möchte, kann sich direkt über das Crowdfunding-Projekt beteiligen.







