Die Führungsriege der Fraport AG ist wieder vollständig. In seiner Sitzung am Freitag (13. März 2026) hat der Aufsichtsrat des Flughafenbetreibers Dietmar Focke mit Wirkung zum 1. Mai 2026 in den Vorstand berufen. Der 53-jährige Dipl.-Ingenieur tritt die Nachfolge von Anke Giesen an, die sich bereits zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet hatte.
Ein Experte für die „Operations“
Als Chief Operating Officer (COO) übernimmt Dietmar Focke künftig die operative Gesamtverantwortung für die beiden zentralen Geschäftsbereiche Aviation und Ground Services. Damit rückt eine erfahrene Führungspersönlichkeit an die Spitze der anspruchsvollen Betriebsabläufe am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz.
„Mit Dietmar Focke haben wir eine Führungspersönlichkeit mit exzellenten Kompetenzen und einem breiten Erfahrungsfundus gefunden“, betont der Fraport-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Boddenberg. Besonders sein Know-how im Management komplexer Luftverkehrsprozesse mache ihn zur idealen Ergänzung für das nun wieder fünfköpfige Vorstandsteam.
Karriereweg: Von der Werkbank in den Vorstand
Dietmar Focke blickt auf eine beeindruckende Laufbahn innerhalb der Branche zurück:
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Einstieg: Nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker und dem Ingenieursstudium startete er im Jahr 2000 bei der Lufthansa Technik.
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Internationalität: Er sammelte Führungserfahrung in Deutschland, China und Ungarn.
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Management: Vor seinem Wechsel war er unter anderem COO im Vorstand von Lufthansa Cargo und zuletzt CEO von Lufthansa Industry Solutions, wo er die digitale Transformation für rund 3.000 Beschäftigte verantwortete.
Privatleben und Wechsel nach Frankfurt
Der künftige Fraport-Vorstand ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Aktuell lebt Focke noch in Hamburg, wird seinen Lebensmittelpunkt jedoch mit dem Amtsantritt im Mai nach Frankfurt verlagern.
Mit seiner Berufung setzt die Fraport AG auf eine Mischung aus technischer Expertise, digitalem Verständnis und tiefgreifender Branchenkenntnis, um die Herausforderungen des Frankfurter Flughafenbetriebs in den kommenden Jahren zu meistern.






