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Die Faszination beim Radfahren am Früchtetrauf

Zwischen der Schwäbischen Alb und dem Neckartal erstreckt sich eine der schönsten Radregionen Süddeutschlands. Die Früchtetrauf-Region im Landkreis Tübingen verbindet sportliche Herausforderungen mit idyllischen Genussmomenten in einer einzigartigen Kulturlandschaft.

Freizeittipp Deutschland – Wer sich für das Radfahren am Früchtetrauf entscheidet, begibt sich auf eine Reise durch ein buntes Mosaik der Natur. Das leise Surren der Reifen mischt sich hier mit dem Duft blühender Streuobstwiesen und dem weiten Blick über den Albtrauf. Die Region, die zur größten zusammenhängenden Streuobstlandschaft Süddeutschlands gehört, bietet eine Infrastruktur, die sowohl für ambitionierte Sportler als auch für gemütliche Familienausflüge wie geschaffen ist.

Eine Infrastruktur, die keine Wünsche offen lässt

Das Herzstück für alle, die das Radfahren am Früchtetrauf lieben, ist das über 1.000 Kilometer umfassende, bestens ausgeschilderte Streckennetz. Hier wird deutlich, dass der Landkreis Tübingen massiv in die Qualität des Radtourismus investiert hat. Ob Tagestour oder mehrtägiger Urlaub: Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Besonders komfortabel wird das Erlebnis durch die zahlreichen radfreundlichen Angebote. Viele Unterkünfte verfügen über die „bett+bike“-Zertifizierung und sind somit perfekt auf die Bedürfnisse von Zweiradfahrern eingestellt – von gesicherten Stellplätzen bis hin zum Werkzeug für kleine Reparaturen. Ergänzt wird dies durch moderne Radservice-Stationen entlang der Wege und eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, was die klimafreundliche Anreise mit der Bahn und dem Fahrrad unkompliziert ermöglicht.

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Die 15 neuen Rundtouren: Vielfalt im Fokus

Ein besonderes Highlight beim Radfahren am Früchtetrauf sind die 15 neu ausgeschilderten Rundtouren. Diese wurden so konzipiert, dass sie die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Region in handliche Etappen fassen. Jede Tour hat ihren eigenen Charakter:

  • Die Streuobst-Tour: Sie führt mitten hinein in das Herz der Region. Zwischen Mössingen und den Hängen der Alb radelt man unter tausenden Apfel- und Birnbäumen, die besonders im Frühjahr zur Blütezeit ein spektakuläres Naturschauspiel bieten.

  • Die Kloster-Tour: Diese Route verbindet Natur mit Geschichte. Startpunkt ist oft das idyllisch im Naturpark Schönbuch gelegene ehemalige Zisterzienserkloster Bebenhausen. Die Ruhe des Waldes und die spirituelle Ausstrahlung der alten Mauern machen diese Tour zu einem Erlebnis für Körper und Geist.

  • Die Neckar- und Schönbuch-Touren: Wer es flacher mag, rollt entlang des Neckars oder erkundet die schattigen Waldwege des Naturparks Schönbuch, einem der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands.

Historische Städte als Etappenziele

Was das Radfahren am Früchtetrauf so besonders macht, ist die unmittelbare Nähe von unberührter Natur und lebendiger Stadtkultur. Die Touren lassen sich ideal mit Besuchen in den historischen Zentren verbinden.

In Tübingen, der bekannten Universitätsstadt, beginnt das Radabenteuer oft direkt in der Altstadt. Nach der Tour laden die schmalen Gassen und das Neckarufer zum Verweilen ein. Rottenburg am Neckar lockt mit seiner römischen Geschichte und dem Dom, während Mössingen als offizielle Streuobststadt mit Museen und spezialisierten Manufakturen rund um das Thema Obst aufwartet. Hier können Radler ihre Energiespeicher mit regionalen Spezialitäten der schwäbischen Küche wieder auffüllen – vom Apfelmost bis hin zu herzhaften Maultaschen.

Fernradwege und sportliche Highlights

Für Radler, die eine größere Herausforderung suchen, bietet die Region Anschluss an bekannte Fernradwege. Etappen des Neckartalradwegs, des Württemberger Weinradwegs oder des Hohenzollern Radwegs führen durch den Landkreis Tübingen.

Sportskanonen und Mountainbiker finden beim Albcrossing ihr Revier. Hier fordern steile Anstiege am Albtrauf die Kondition heraus, belohnen aber mit spektakulären Aussichten über das Vorland bis hin zum Schwarzwald. Das Radfahren am Früchtetrauf bedeutet somit auch, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit auszutesten und gleichzeitig die Stille der Natur zu genießen.

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Planung leicht gemacht: Digitaler Begleiter

Alle Informationen, Höhenprofile und GPX-Daten zu den Touren finden Interessierte auf dem Portal des Landratsamtes Tübingen unter www.fruechtetrauf-bw.de/radfahren. So lässt sich das nächste Abenteuer beim Radfahren am Früchtetrauf bequem von zu Hause aus planen.

Die Region beweist eindrucksvoll, dass nachhaltiger Tourismus und aktives Erleben Hand in Hand gehen. Der Früchtetrauf ist mehr als nur eine Landschaft – er ist ein Versprechen an alle Radfahrer, dass hinter der nächsten Kurve immer wieder ein neues, faszinierendes Panorama wartet.

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