Die Kritik des Bündnisses „Nix in den (Mainzer) Sand setzen, die FDP „torpediere die Verkehrswende“ in der Region kann den Vorsitzenden der freidemokratischen Fraktion im Mainzer Rat, David Dietz, nicht überzeugen.


„FPD war immer dabei“

„Von den Ausbauten des Straßenbahnnetzes in Mainz, über die Etablierung des Fahrradverleihsystems, bis zur Verteidigung der E-Scooter als weitere Verkehrsträger in Mainz, waren wir bei Initiativen für eine autoärmere Innenstadt immer dabei, und haben aktiv für diese Entwicklung geworben“, stellt Dietz klar. „Wir haben als erste Partei und Fraktion auch schon im April 2020 gefordert, Parkraum zugunsten einer ausgedehnten gastronomischen Bewirtschaftung in der City umzuwidmen.“

Grundlage freidemokratischer Politik blieben aber reale Begebenheiten

„Wir leben in einem prosperierenden Wirtschafts- und Ballungsraum. Zahlreiche Pendlerinnen und Pendler stehen am Nadelöhr der A643 jeden Tag im Stau“, weiß Dietz.

Die gesamte Region leide seit Jahren unter der nicht geklärten Frage des Ausbaus. Zahlreiche Gutachten und Gegengutachten hätten die Diskussion bereichert. „Irgendwann muss aber auch entschieden werden.

Die Mainzer Liberalen hätten sich nach Abwägung aller Argumente für den vollumfänglichen Ausbau ausgesprochen. „Die Eingriffe durch einen sechsspurigen Ausbau sind gegenüber anderen Lösungen weniger gravierend, zumal auch auf den Natur- und Landschaftsschutz Rücksicht genommen wurde. Nur mit einem vollumfänglichen Ausbau können wir Gonsenheim und Finthen vom Durchgangsverkehr entlasten und den Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner von Mombach gewährleisten“, betont Dietz.

„Wenn es gelingen soll, dass wir die Stadt mit weniger Autoverkehr belasten, dann ist eine Stärkung der Autobahn- und Zubringertrassen rund um Mainz unumgänglich“, so der Freidemokrat.

Die zuständige Autobahn GmbH sei daher nun gefordert, das Vorhaben schnellstmöglich umzusetzen.