Die folgende Zuschrift erreichte unsere Redaktion und thematisiert ein Problem, das viele Spaziergänger und Naturliebhaber im beliebten Mainzer Naherholungsgebiet umtreibt. Es geht um den Widerspruch zwischen gut gemeinter Hygiene und rücksichtsloser Umweltverschmutzung im Gonsenheimer Wald.
Leserbrief: „Warum erst eintüten, wenn es dann doch im Gebüsch landet?“
„Als regelmäßiger Spaziergänger im Gonsenheimer Wald beobachte ich seit Monaten eine Entwicklung, die mich fassungslos macht. Es geht um die Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Freunde – oder besser gesagt, um das Verhalten ihrer Besitzer. An fast jedem Weg und in unzähligen Gebüschen hängen sie mittlerweile wie hässliche, bunte Früchte: gefüllte Hundekotbeutel.
Es ist löblich, dass viele Hundehalter den Kot ihres Tieres zunächst ordnungsgemäß aufheben. Doch was nützt dieser erste Schritt, wenn der Plastikbeutel im nächsten Moment im hohen Bogen ins Unterholz des Gonsenheimer Wald geworfen wird? Dort verrottet das Plastik über Jahrzehnte nicht, sondern wird zum dauerhaften Schandfleck und zur Gefahr für die Tierwelt.
Besonders entlang der beliebten Routen am Waldrand rund um das Wildpark-Areal scheint es für manche zu viel verlangt zu sein, den Beutel bis zum nächsten Mülleimer zu tragen. Wer die Verantwortung für ein Tier übernimmt, sollte auch die Verantwortung für dessen Abfall tragen. Ein Beutel im Gebüsch ist am Ende deutlich schlimmer für die Natur als der Kot allein, da er diesen luftdicht in Plastik konserviert.
Ich appelliere an alle Mitbürger, die den Gonsenheimer Wald genauso schätzen wie ich: Nehmen Sie den Beutel mit! Unsere grüne Lunge ist kein Mülleimer. Wer die Natur genießen will, muss sie auch respektieren.“
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