Ende Februar erwartet das Land die erste Lieferung des Impfstoffs Nuvaxovid von Novavax durch den Bund. Dabei handelt es sich um einen so genannten Totimpfstoff, der vor allem jene Menschen zu einer Corona-Schutzimpfung bewegen soll, die bisher der Impfung mit BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson skeptisch gegenüberstanden.


Gesundheitsminister Clemens Hoch

„In Rheinland-Pfalz können sich die Menschen bereits ab dem kommenden Montag (24. Januar) für eine Impfung mit dem neuen Impfstoff Novavax über das Impfportal des Landes registrieren lassen. Für alle, die sich bisher in der Impfkampagne zurückgehalten haben und gleichzeitig auf den „Totimpfstoff“ gewartet haben, ist das eine gute Nachricht. Ich kann nur erneut appellieren: Nutzen Sie auch diese Gelegenheit und lassen Sie sich impfen. Schützen Sie sich und andere vor einer Infektion und schweren Krankheitsverläufen. Diese Pandemie muss endlich beendet werden“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Aktuell wurden bereits über zwei Millionen Auffrischungsimpfungen verabreicht, dies entspricht einer Impfquote unter allen Erwachsenen von 57,6 Prozent. Grundimmunisiert sind in Rheinland-Pfalz (Stand 18.1.2022) 82,1 Prozent der Erwachsenen, 57,6 Prozent der Jugendlichen von 12-17 Jahren und bereits 5,2 Prozent der 5 bis 11jährigen. In Rheinland-Pfalz wurden bisher insgesamt 7.915.018 Dosen Impfstoff verabreicht. Die bisher zugelassenen Impfstoffe sind sehr gut verträglich und schützen sehr erfolgreich gegen schwere Krankheitsverläufe.

Das Mittel von Novavax wurde kürzlich als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Der Bund will die zunächst rund 1,75 Millionen Dosen bis zum 21. Februar 2022 zur Verfügung stellen. Die Verteilung an die Länder ist noch in Klärung. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt.