Der Comedian Mirco Nontschew ist im Alter von nur 52 Jahren gestorben. „Wir bestätigen den Tod unseres Freundes und Familienmitglieds. Die Familie bittet um Rücksichtnahme in dieser schweren Zeit“, bestätigte Nontschews Manager, Bertram Riedel, gegenüber der Bild-Zeitung. Der Comedian hinterlässt zwei leibliche Töchter und eine Stieftochter.


Todesursache zunächst noch unklar

Am Samstag (4. Dezember 2021) bestätigte eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Zeitung „BZ“: „In dem Mehrfamilienhaus wurde gestern Nachmittag ein 52-Jähriger tot aufgefunden. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.“ Demnach war die Todesursache zunächst noch ungeklärt.

Nontschew wurde in den 90ern berühmt

Der Comedian und Entertainer Mirco Nontschew wurde 1969 in Berlin geboren. Sein Vater ist Musiker und seine Mutter Journalistin. In den 90er Jahren war er durch die Show „RTL Samstag Nacht“ berühmt geworden. Im Laufe der Jahre hat er auch in einigen Kinofilmen wie beispielsweise „7 Zwerge/ Männer allein im Wald“ und „Otto’s Eleven“ mitgespielt.

Zuletzt hatte Mirco Nontschew seine Fans in Michael „Bully“ Herbigs Erfolgs-Format „LOL – Last One Laughing“ wieder mal zum Lachen gebracht. Erst vor Kurzem hatte er die neue Staffel von „LOL“ abgedreht, die im Frühjahr nächstes Jahr ausgestrahlt werden soll.

Bild berichtet von natürlicher Todesursache

Laut Berichten der BILD-Zeitung vom Freitag (10. Dezember 2021) konnte die Todesursache nun geklärt werden. Demnach ist der Comedian an einer natürlichen Ursache verstorben. Ob er wie von einigen vermutet an einem Herzinfarkt oder an den Folgen einer Erkrankung verstarb, wolle sein Manager, Bertram Riedel, jedoch nicht mitteilen. Stattdessen soll er erklärt haben: „Uns ist wichtig, dass damit die Spekulationen in den vergangenen Tagen rund um den Tod von Mirco Nontschew aufhören und die Familie in Ruhe trauern kann.“

Update vom 10. Dezember 2021 um 19:00 Uhr:

Diesen Informationen soll die Staatsanwaltschaft laut Berichten von RTL jedoch widersprochen haben: „Auf RTL-Nachfrage heißt es von der Staatsanwaltschaft, man habe keine Kenntnis darüber, dass die Obduktion abgeschlossen sei. Es liegt kein offizieller Abschlussbericht vor. Die Auswertung der toxikologischen Untersuchungen dauern an“ Ein Todesursachenermittlungsverfahren könne Wochen dauern, soll die Staatsanwaltschaft weiter mitgeteilt haben. Seitens der Staatsanwaltschaft werde das Ergebnis, egal um welche Todesursache es sich dann handele, dann auch nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt. Das sei Privatsache.