Der CDU Stadtverband Bingen und die CDU Stadtratsfraktion bauen weiterhin darauf, dass bei der nun angestoßenen Diskussion zur Überplanung des Bereiches „Stadteingang West“ stadtplanerisch ein Gesamtergebnis im Sinne der Binger Bürger kommt. Nachdem 2019 im Rahmen der Bürgerbefragung insbesondere durch die SPD wortgewaltig und sehr emotional gegen die damalige Planung zur kreuzungsfreien Anbindung des Rhein-Nahe-Ecks argumentiert wurde, gilt es nun, aus der bestehenden Situation das Beste zu machen.


Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Mönch dazu

„Aus Sicht der CDU wurde mit dem negativen Ausgang der Bürgerbefragung zum ‚Stadteingang West‘ eine historische Chance vertan, Bingen stadtgestalterisch und verkehrstechnisch in diesem Bereich neu aufzustellen“, so der neu gewählte Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Mönch. Es bestand die einmalige Gelegenheit, in Abstimmung mit allen an diesem Projekt beteiligten Parteien nach über 40-jährigen Bemühungen die kreuzungsfreie Anbindung des Rheinufers zu realisieren. Noch nie war die Stadt so kurz vor dem Ziel.

„Wie bekannt ist, bedauern wir diese Entwicklung sehr,“ ergänzt Mönch „Die CDU hat sich im Nachgang der Bürgerbefragung offen für die Zusammenarbeit gezeigt.“ Für die Christdemokraten bleibt auch in Zukunft klar, weiter im Sinne der Binger Bürgerinnen und Bürger kon-struktiv an einer Lösung mitzuarbeiten.

Wie geht es weiter?

Nachdem im letzten Planungsausschuss erste Ideen vorgestellt wurden, ist in den nächsten Monaten erst einmal eine vernünftige Planung auf den Weg zu bringen. Der Fokus liegt hier insbesondere auf der Gestaltung der Fläche des jetzigen Gerbhausparkplatzes.
Die CDU favorisiert hierbei eine Lösung mit einer multifunktionalen Fläche im Norden und einem stellplatzoptimierten Parkdeck im südlichen Bereich des Platzes. „Das war nach Gesprächen zwischen den Fraktionen letztlich der gemeinsame Wunsch, den alle mitgetragen haben, um möglichst zeitnah zu einer einvernehmlichen und umsetz-baren Lösung zu gelangen. Deshalb wünschen wir uns hierzu auch konkrete planerische Vorschläge“, so Fraktionsvorsitzender Stefan Bastiné.

Ein Kernpunkt hierbei ist, wer welche Kosten der Neugestaltung über-nimmt. Diese Frage ist aktuell noch vollkommen offen. „Bei der damaligen Planung im Jahre 2019 waren die Finanzierung inklusive der Zuschüsse geklärt. Nun dürfen wir uns aus finanzieller Sicht wieder hinten anstellen. Wir bauen jedoch darauf, dass die Binger SPD anhand der seit Jahren bestehenden sehr guten Kontakte in die Landeshauptstadt Vorschläge zur Finanzierung in die Diskussion einbringen wird“, so der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Christoph Schulte.

Grundsätzlich muss aus Sicht der CDU der Kosten-Nutzung-Faktor, letztlich in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Die CDU Bingen wird sich auch in Zukunft konstruktiv und verantwortungsvoll in die Diskussion einbringen aber auch bei allen Überlegungen und Planungen die finanziellen Möglichkeiten der Stadt im Blick behalten.