In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (17. November 2022) kam es gegen 4:00 Uhr zu einem schweren Bahnunfall. Der Unfall ereignete sich westlich der Ortschaft Leiferde im Landkreis Gifhorn, auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin.

Unfallursache unklar

Wie die Polizei mitteilt, ist aus noch nicht geklärter Ursache ein Güterzug von hinten auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Der auffahrende Güterzug war mit 25 Kesselwagen Propangas beladen, wobei 2 Kesselwagen umkippten und zwei weitere Kesselwagen entgleisten. Auch die Lok wurde stark beschädigt und wurde aus den Gleisen gehoben. An zwei Kesselwagen entstanden Lecks, aus denen Propangas austritt. Zusätzlich wurden auf mehreren hundert Meter die Oberleitung der Bahnstrecke abgerissen.

Triebfahrzeugführer ins Krankenhaus eingeliefert

Der 45-jährige Triebfahrzeugführer des Güterzuges wurde bei dem Unfall verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Über die Verletzungen ist bislang noch nichts bekannt. Der Unfallort wurde von der Bundespolizei weiträumig abgesperrt, der Strom musste abgeschaltet und beide Richtungsgleise gesperrt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ob es sich um technisches oder menschliches Versagen handelte, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Es kommt zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.

Im Einsatz sind:

  • Bundespolizei
  • Feuerwehr
  • Notfallmanager der DB AG
  • THW
  • Rettungsdienste
  • Notarzt

Aktuell: Vollsperrung und Feuerwehreinsatz am Bahnhof in Gau-Algesheim