Die archaische aber immer noch weit verbreitete Silvesterböllerei mit Schwarzpulver gefüllten Raketen und Kleinsprengkörpern ist eine Gefahr für Menschen, Tiere und die Umwelt. Die Raketen und Böller führen zu den jeweils höchsten Belastungen der Atemluft und schädigen Millionen ihnen schutzlos ausgesetzte Katzen, Hunde, Pferde sowie weitere Haus-, Nutz- und Wildtiere. Menschen sind gleich mehrfach betroffen, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH).


Extreme Feinstaubbelastung

Die extreme Belastung der Luft an diesen Tagen mit Feinstaub und anderen Schadstoffen trägt bei zu akuten wie chronischen Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinzu kommen schwere Verletzungen vor allem an Händen und Augen – die Notärzte haben zum Jahreswechsel Dauereinsatz. Und in diesem Jahr droht durch die vielen Böller-Opfer zudem eine Überlastung der Notaufnahmen und Kliniken, die durch die Coronakrise bereits seit mehr als eineinhalb Jahren am Limit oder darüber arbeiten.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kämpft seit Jahren mit wachsendem Erfolg für ein Ende der Silvesterböllerei Und die Unterstützung wird immer größer: In der Bevölkerung gibt es eine klare Mehrheit für ein Verbot. Und auch immer mehr Organisationen stellen sich hinter die Forderung.

Aktionsbündnis aus allen Teilen der Gesellschaft

Die Unterstützung für ein Ende der Silvesterböllerei wird daher immer größer. In der Bevölkerung gibt es eine klare Mehrheit für ein Verbot. Und auch immer mehr Organisationen stellen sich hinter die Forderung.

Die DUH präsentiert nun ein breites Aktionsbündnis aus allen Teilen der Gesellschaft, das die neue Bundesregierung dazu bewegen möchte, zu diesem Jahreswechsel und auch in Zukunft die Böllerei zu verbieten. Mit dabei sind Umwelt- und Tierschutzverbände, Mediziner und Prominente.