Hessen: Ein blutiges Beziehungsdrama hat am Sonntagvormittag, den 20. September 2026, zu einem Großaufgebot von Polizei und Rettungsdiensten in der Gemeinde Hünfelden geführt. Gegen 11:00 Uhr betrat ein 50-jähriger Mann ein Bäckereigeschäft in der Wassergasse im Ortsteil Kirberg. Dort traf er auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau. Im Verkaufsraum der Filiale entwickelte sich ein versuchtes Tötungsdelikt, das die Ermittlungsbehörden nun intensiv beschäftigt und einen dramatischen Vorfall im Rahmen der Messerattacke in Hünfelden darstellt.
Zivilcourage verhindert weitere Tatausführung
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Westhessen zog der 50-Jährige im Verkaufsraum unvermittelt ein Küchenmesser und griff seine Ehefrau damit an. Die Frau erlitt durch die Attacke multiple, schwere Schnitt- sowie Stichverletzungen. Geistesgegenwärtig und couragiert schritten im Bäckereigeschäft anwesende Passanten und Kunden ein, um den Angreifer von der weiteren Ausführung seiner Tat abzuhalten und das Opfer zu schützen.
Bei der Überwältigung des Täters durch die Umstehenden zog sich auch der 50-jährige Tatverdächtige Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung an der Einsatzstelle wurde der Mann per Rettungshubschrauber in eine umliegende Klinik geflogen und steht dort unter polizeilicher Bewachung. Das schwerstverletzte Opfer wurde ebenfalls umgehend durch den Rettungsdienst zur Notfallbehandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Kriminalpolizei Hessen ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts
Das zuständige Fachkommissariat der Regionalen Kriminalinspektion Limburg-Weilburg hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und den Hintergründen der Tat vor Ort übernommen. Gegen den 50-jährigen Ehemann wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort im Bereich der Bäckerei dauern an.







