Die aktuelle Präsentation im Museum am Strom bildet ein chronologisches Gerüst der Binger Stadtgeschichte ab. Die Ausstellung umfasst den Zeitraum von den römischen Ursprüngen bis in das 20. Jahrhundert und dient als verbindendes Element für die weiteren Sammlungen des Hauses. Diese Neuausrichtung ermöglicht es, thematische Zusammenhänge über verschiedene Ausstellungsbereiche hinweg darzustellen und die kulturelle Entwicklung am UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal einzuordnen.
Veranstaltungsreihe der Sommerabende
Im Rahmen der sogenannten Sommerabende bietet das Museum am Strom öffentliche Rundgänge an. Museumsleiter Dr. Matthias Schmandt führt durch die verschiedenen Epochen und stellt dabei gezielt Exponate aus der Dauerausstellung sowie einzelne Objekte aus dem Depot vor. Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs um 17 Uhr statt. Durch die Unterstützung des Freundeskreises ist der Eintritt zu diesen Terminen kostenfrei.
Thematische Schwerpunkte und Termine
Die Reihe beginnt im April mit dem Fokus auf den Wandel des Binger Stadtbildes. Am 27. Mai folgt eine Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte der Stadt. Im Juni und Juli stehen die Selbstdarstellung der Bürger sowie epigraphische Zeugnisse im Vordergrund. Die Termine im August und September widmen sich schließlich der Bedeutung des Rheins und der lokalen Weinkultur. Die Abende schließen jeweils mit einem Austausch am Kulturufer ab.
Informationen für Besucher
Das Museum am Strom befindet sich in der Museumstraße 3 in 55411 Bingen am Rhein. Interessierte können das Museum unter der Telefonnummer 06721-184-353 oder via E-Mail an museum-am-strom@bingen.de erreichen. Weitere Informationen zu den Programmen sind auf der Webseite museum-am-strom.de einsehbar.




