Dank der schnellen Reaktion eines aufmerksamen Hausbesitzers konnte die Polizei am Montagvormittag (23.03.2026) eine mutmaßliche Betrügerbande dingfest machen. Die fünf Männer im Alter zwischen 19 und 46 Jahren hatten versucht, einen 63-Jährigen in Bischofsheim mit einer völlig überzogenen Rechnung für minderwertige Arbeit unter Druck zu setzen.
Die Masche der Betrüger in Bischofsheim: Erst anlocken, dann abkassieren
Die Täter gingen nach einem bekannten Muster vor: Einige Tage zuvor boten sie dem Geschädigten an der Haustür an, einen Baum zurückzuschneiden und die Dachrinne zu reparieren. Als vereinbarter Preis standen 450 Euro im Raum.
Am Montag schritten die Betrüger in Bischofsheim zur Tat – jedoch nicht zur Reparatur: Sie demontierten die eigentlich voll funktionsfähige Dachrinne und forderten vom Hausbesitzer plötzlich 2.000 Euro.
Festnahme durch die Polizei
Der 63-Jährige ließ sich nicht einschüchtern und verständigte die Polizei. Beamte der Station Bischofsheim nahmen die fünf Verdächtigen noch vor Ort fest. Gegen die Gruppe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.
So schützen Sie sich
Die Polizei nimmt die Masche der Betrüger in Bischofsheim zum Anlass, erneut vor dubiosen Haustürgeschäften zu warnen. Oft geben diese Personen vor, „Mängel mit fachmännischem Auge“ erkannt zu haben, die sofort behoben werden müssten.
Die wichtigsten Tipps der Polizei:
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Misstrauen bei Haustürgeschäften: Seriöse Firmen werben selten unangekündigt an der Haustür um Aufträge.
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Keine Barzahlung: Lassen Sie sich niemals auf sofortige Barzahlungen ohne ordentliche Rechnung ein.
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Angebote prüfen: Holen Sie bei größeren Reparaturen immer ein Gegenangebot einer lokalen Fachfirma ein.
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Polizei rufen: Wenn Ihnen Handwerker verdächtig vorkommen oder Sie bedrängt werden, wählen Sie sofort den Notruf.





