Im Vergleich zum März 2020 sind die Preise in Deutschland um 1,7 Prozent gestiegen. Vor allem Benzin und Heizöl treiben die Inflation. Aber es gibt auch Bereiche, in denen die Preise sinken.


Das Feld „Energie“ ist der Haupttreiber für die Preissteigerungen in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat. Hier sind innerhalb von zwölf Monaten die Preise um 4,8 Prozent gestiegen. Zur Energie zählen Strom, Heizen und Autofahren. Ohne diesen Bereich läge die allgemeine Inflation nur bei 1,4 Prozent.

Die größte Steigerung in der Gruppe Energie gibt es beim Heizöl. Hier sind die Preise um 19,4 Prozent gestiegen. Bei Benzin und Diesel waren es 12,7 Prozent. Hier wirkt sich laut dem Amt vor allem die CO²-Steuer aus, die seit Jahresbeginn gilt. Die Strompreise blieben mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent nahezu konstant hoch.

Bedingte Aussagekraft

Die Preissteigerungen bei Lebensmittel liegen mit 1,6 Prozent im Bereich der durchschnittlichen Preissteigerungen. Wobei Obst und Molkereiprodukte mit 2,5 Prozent einen starken Zuwachs haben.

Mobiltelefone sind indes übers Jahr günstiger geworden. Die Preise sind laut Statistischem Bundesamt um 8,2 Prozent zurückgegangen.

In Sachen Dienstleistungen sind die Preise nur um 1,6 Prozent gestiegen – liegen also folglich unter der allgemeinen Preissteigerung. Allerdings wirkt sich hier besonders eine Einschränkung aus, die das Statistische Bundesamt über die Aussagekraft der Angaben insgesamt macht: „Die aktuelle Corona-Krise führte im März 2021 erneut zu Schwierigkeiten bei der Preiserhebung, da einige Güter am Markt nicht verfügbar waren, Geschäfte geschlossen waren oder die Preisermittlung aus anderen Gründen nicht möglich war.“