Im Zuge des geplanten Umbaus der Präsident-Mohr-Schule beginnen Anfang des Jahres vorbereitende Maßnahmen auf dem Schulgelände. Dazu zählen die Einrichtung des Baufeldes sowie notwendige Baustelleneinrichtungsflächen. Um diese Arbeiten durchführen zu können, sind auf einzelnen Flächen Baumfällungen und Rodungsarbeiten erforderlich.
Wertvolle Baumbestände an der Schule in Ober-Ingelheim sollen erhalten werden
Wie Umweltdezernentin Christiane Döll betont, erfolgen sämtliche Fäll- und Rodungsmaßnahmen ausschließlich außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Brut- und Setzzeit. Ziel sei es, Eingriffe in Natur und Umwelt so gering wie möglich zu halten.
Gleichzeitig werden besonders wertvolle Bäume auf dem Areal dauerhaft erhalten. Dazu zählen eine denkmalgeschützte Eiche auf dem Gelände des ehemaligen Weinguts Niedecken sowie eine große, alte Kastanie auf dem bisherigen Schulhof. Beide Bäume verbleiben im Baufeld und werden während der gesamten Bauphase speziell geschützt.
Für die Eiche hat das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Ingelheim einen sogenannten Wurzelvorhang errichten lassen, der zusätzlich durch einen ortsfesten Zaun gesichert ist. Dadurch ist der empfindliche Wurzelbereich während der Bauarbeiten umfassend geschützt. Auch die Kastanie wird in den kommenden Wochen eingezäunt, um Schäden durch Baumaschinen oder Erdarbeiten zu verhindern.
Um die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten, wird der Grünbestand entlang der Hammergasse erst zu einem späteren Zeitpunkt entfernt.
Der Verlust der gefällten Bäume wird durch umfangreiche Neu- und Nachpflanzungen ausgeglichen. Zudem ist vorgesehen, anfallendes Regenwasser künftig gezielt den Bäumen und Sträuchern im neuen Schulhofbereich sowie auf dem Quartiersplatz zuzuführen. Damit soll langfristig ein nachhaltiges und grünes Umfeld rund um die Präsident-Mohr-Schule entstehen.
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