Aus der Sektion „Unfallchirurgie und Endoprothetik“ am Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach wird künftig die Sektion „Unfallchirurgie und Orthopädie“. Sektionsleiter bleibt weiterhin Dr. med. Peter Garay, der diesen Bereich seit 2016 mit großer Fachexpertise aufgebaut und weiterentwickelt hat. Nun sind im Bereich der Oberärzte mit Dr. med. Christian Sternfeld und Martin Stoll zwei neue Kollegen mit an Bord, die durch ihre Schwerpunkte eine Ausweitung des Spektrums der Gesamtsektion ermöglichen.


Im Bereich der Endoprothetik werden Knie-, Hüft- und Schultererkrankungen behandelt

Zu den Leistungen der Sektion gehört die Behandlung von Unfallverletzten von einfachen Verletzungen wie zum Beispiel Prellungen und Verstauchungen bis hin zu komplizierten Mehrfachverletzungen, die einen operativen Eingriff notwendig machen. Neben der Versorgung frischer Verletzungen werden darüber hinaus auch Zweiteingriffe bei schlechter Knochenbruchheilung, bei Fehlstellungen oder Arthrose sowie anderen Unfallfolgen vorgenommen.

Oberarzt Martin Stoll, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Notfallmedizin | Oberarzt Dr. med. Christian Sternfeld, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Notfallmedizin, Chirotherapie/Manuelle Medizin

Im Bereich der Endoprothetik werden Knie-, Hüft- und Schultererkrankungen behandelt

Dazu zählen die präoperative digitale Planung sowie der Einsatz von Computernavigation zur präzisen Implantation des Gelenkersatzes. Darüber hinaus verfügt die Sektion auch über einen großen Erfahrungsschatz bei Arthroskopien, also so genannte Gelenkspiegelungen. Hinzu kommen weitere Expertisen in der Behandlung von Wirbelbrüchen, in der Hand- und Fußchirurgie sowie beim Diabetischen Fußsyndrom. Zusätzlich wird das Spektrum mit manueller Medizin und Chirotherapie erweitert. Hierbei können Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit der Hand gelöst werden.

Wichtig ist der Abteilung der ganzheitliche medizinische, pflegerische und therapeutische Ansatz. „Die eigentliche Operation ist ja immer nur ein Teil der Behandlung“, erklärt Dr. med. Peter Garay. „Die kompetente und aktivierende Pflege, die physiotherapeutische Betreuung und auch eine gute Vernetzung mit den Rehakliniken in der Anschlussheilbehandlung sind uns sehr wichtig. Einer unserer Vorteile sind die kurzen Wege hier im Haus und das individuelle Therapiekonzept für jeden Patienten, das mit allen beteiligten Behandlern abgestimmt ist.“