StartBad KreuznachBad Kreuznach: Brand im Gewerbegebiet und Unfall auf K 49

Bad Kreuznach: Brand im Gewerbegebiet und Unfall auf K 49

Wehrleute löschen brennende Paketlieferung in Planig und bergen verunfallten Pkw bei Winzenheim

Ein arbeitsreicher Montag hielt die Einsatzkräfte in Bad Kreuznach auf Trab. Am 7. September 2026 musste die Feuerwehr zu zwei unterschiedlichen Gefahrenlagen ausrücken. Neben einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 49 am Nachmittag forderte am späten Abend ein Brand in einem Gewerbebetrieb im Stadtteil Planig das schnelle Eingreifen der Wehrleute.

-Werbeanzeige-

Verkehrsunfall auf der K 49 am Nachmittag

Bad kreuznach: brand im gewerbegebiet und unfall auf k 49
Feuerwehr Bad Kreuznach

Der erste Einsatz der Feuerwehr Bad Kreuznach begann gegen 15:00 Uhr auf der Kreisstraße 49 zwischen Guldental und dem Kreisel Winzenheim („Hungriger Wolf“). Eine Autofahrerin verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw, geriet von der Fahrbahn ab und fuhr rund 150 Meter weit über ein offenes Feld, ehe das Fahrzeug in einem Graben zum Stehen kam.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Fahrerin bereits aus dem Auto befreit und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt, bevor sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Kräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und klemmten die Fahrzeugbatterie ab. Da keine Betriebsstoffe ausliefen, konnte der Pkw mit der maschinellen Zugeinrichtung des Rüstwagens geborgen und an einen Abschleppdienst übergeben werden. Nach rund 90 Minuten war dieser Einsatz beendet.

Nächtlicher Brand im Eingangsbereich eines Gewerbebetriebs

Bad kreuznach: brand im gewerbegebiet und unfall auf k 49 1
Feuerwehr Bad Kreuznach

Gegen 21:45 Uhr folgte der zweite Einsatz der Feuerwehr Bad Kreuznach in der Grete-Schickedanz-Straße im Stadtteil Planig. Gemeldet war ein Gebäudebrand in einem Gewerbebetrieb. Vor Ort stellten die Wehrleute eine starke Verrauchung sowie kurzzeitigen Feuerschein im etwa zwei Quadratmeter großen, durch zwei Türen abgetrennten Eingangsbereich fest.

Ein Atemschutztrupp ging mit einem C-Rohr in das Gebäude vor und konnte die Flammen rasch mit wenigen Sprühstößen löschen. Als Ursache identifizierten die Einsatzkräfte ein akkubetriebenes Elektrogerät, das am selben Tag zugestellt worden war und in seiner Verpackung in Brand geraten war. Um eine Rauchausbreitung in die angrenzende Halle zu verhindern, blieb die zweite Zwischentür zunächst geschlossen. Nach dem Belüften des leicht verrauchten Hallenbereichs mit einem Hochleistungslüfter wurde die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde an die Eigentümer und die ermittelnde Polizei übergeben.