Vertreter der SPD Ginsheim-Gustavsburg haben zu Jahresbeginn in einem Pressegespräch einen Ausblick auf ihre politische Arbeit im neuen Jahr gegeben. „Die Umsetzung der von einer großen Mehrheit getragenen Sport- und Kulturhalle wird einer der ersten Aufgaben im Jahr 2022 sein“, betont die SPD Fraktionsvorsitzende Melanie Wegling gegenüber der Presse. Die SPD rechnet damit, dass nun bald die Ergebnisse der Ausschreibung vorliegen werden und die Angebote abgewogen werden können.


Keine günstigere Alternative zu diesem wichtigen Projekt

„Es gilt, den von der Stadtverordnetenversammlung gesetzten Kostenrahmen zu bewerten und sich gemeinsam mit den Vereinsvertretern im Ausschuss über die optionalen Ausstattungen der Halle zu verständigen“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carsten Nickel. Angesichts gut gefüllter Auftragsbücher der Baufirmen und stetig steigender Baukosten sehen die SPD Vertreter aber mittelfristig auch keine günstigere Alternative zu diesem für die Gruppen und Vereine wichtigen Projekt. Schon jetzt übersteigt die Nachfrage für Veranstaltungen im Bürgerhaus Gustavsburg zu bestimmten Zeiten die vorhandenen Kapazitäten deutlich.

Verlegung des Bürgerhauses schafft Platz für Wohnungsbau

„Die Sport- und Kulturhalle schafft außerdem die Voraussetzung, dass weitere wichtige Projekte, wie der Bau von neuen Wohnungen auf dem bisherigen Bürgerhausgelände, aber auch die für den Brandschutz im Stadtteil Gustavsburg nötige neue Feuerwehr endlich angegangen werden können“, weist der designierte Bürgermeister Thorsten Siehr noch einmal auf einen wichtigen Aspekt der Planungen hin: „Dieser energiesparende und barrierefreie Wohnraum wird dringend benötigt und unsere örtlichen Wohnungsbaugesellschaften stehen schon lange bereit ihn dort zu schaffen.“

Am Altrheinufer soll es vorangehen

Im Stadtteil Ginsheim liegt der Fokus der politischen Arbeit der SPD auf der Gestaltung des Altrheinufers. „Für die notwendige Entzerrung des Fuß- und Radverkehrs erwarten wir uns wichtige Erkenntnisse aus dem Radverkehrskonzept“, fordert der SPD Sprecher im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss, Matthias Welniak die Verwaltung auf, dieses schnellstmöglich den politischen Gremien zur Beratung vorzulegen.

Ziel seiner Fraktion ist es, im Laufe des Jahres mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern in den Gremien ein Gestaltungskonzept für das Altrheinufer zu erarbeiten. Dieses soll dann die Grundlage für Förderanträge und die schrittweise Umsetzung einzelner Maßnahmen sein.

„Bei der Kinderbetreuung, in der Gestaltung des Mobilitätswandels und beim Lärmschutz warten viele weitere Herausforderungen auf die Kommunalpolitik im kommenden Jahr. Mit einer neuen und erfahrenen Verwaltungsspitze sowie dem bewährten und konstruktiven Miteinander aller Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung bin ich zuversichtlich, dass wir diese im Interesse der Bürgerinnen und Bürger meistern werden“, ist Melanie Wegling optimistisch für das politische Jahr 2022.