Elektromobilität ist ein Schlagwort, das uns im Zusammenhang mit der Energiewende intensiv begleitet, denn sie ist ein wichtiger Baustein, um diese Entwicklung voranzutreiben. Aber wie kann sie erfolgreich umgesetzt werden, welche Hürden sind dabei zu nehmen, wie können wir regional daran teilhaben, wo sind ergänzende hilfreiche Schritte unerlässlich – und wie können diese aussehen?

Online-Veranstaltung

Das sind Kernfragen der Transfertage „Zeitenwende Elektromobilität?“. Die OnlineVeranstaltung dieser Reihe widmet sich am Donnerstag, 24. März 2022 dem Großraum Mainz.

Eine gute Ladeinfrastruktur ist eine essentielle Voraussetzung, um auch elektrisch mobil zu sein zu können. Wegen der oft geringeren Reichweiten von elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist die Elektromobilität insbesondere für städtische Regionen und Ballungsgebiete eine Lösung für zur Arbeit pendelnde Personen. Oft sind dort auch grundsätzliche Infrastrukturen vorhanden, auf die sich aufbauen lässt. Hier setzt das Verbundprojekt „LamA – Laden am Arbeitsplatz“ an.


Keine Energiewende ohne Unternehmen

Die Reihe der Transfertage „Zeitenwende Elektromobilität?“ ist Bestandteil dieses Verbundprojektes. Das Projekt installiert bundesweit an 38 Fraunhofer-Instituten eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Insgesamt werden ca. 500 Ladepunkte für Mitarbeitende, Dienstwagenflotten und Dritte zur Verfügung stehen. Ziel des Projektes ist es, die Elektromobilität bei Unternehmen voranzutreiben, einem breiten Kreis von Nutzenden zugänglich zu machen und letztlich auch die Luftqualität der jeweiligen Kommunen nachhaltig zu verbessern, so auch im Großraum Mainz.

Elektrisch mobil auch in Mainz – aber wie?

Die Online-Veranstaltung am Donnerstag, 24. März widmet sich daher den Fragen, wie die bisherigen Erfahrungen bei der Umsetzung von Elektromobilität und Ladeinfrastruktur in der Stadt Mainz und der Umgebung sind. Die Stadt Mainz berichtet über den Stand der Elektromobilität. Der lokale Netzbetreiber Mainzer Netze gibt einen Einblick, was ein Ausbau solcher Ladeinfrastrukturen für die Netzbetreiber vor Ort bedeutet. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH stellt zudem vorhandene Fördermöglichkeiten vor.

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO bringt als projektleitendes Institut übergreifend die bisherigen Erfahrungen aus den anderen Standorten mit ein.

Eingeladen zu der virtuellen Veranstaltung sind gerade regionale Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden mit öffentlich zugänglichen Ladesäulen ein Laden am Arbeitsplatz ermöglichen wollen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung sind zu finden unter https://s.fhg.de/zeitenwende-maerz.