Was als alltäglicher Gang zur Mülltonne begann, endete am Mittwochnachmittag (25.02.2026) schmerzhaft für eine Hundehalterin und ihren Welpen. Die 30-jährige Frau und ihr Hund wurden Opfer einer Attacke mit einem Pfefferspray.
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit in Stadecken-Elsheim
Gegen 13:00 Uhr wollte die Geschädigte in Stadecken-Elsheim lediglich den Müll nach draußen bringen. Dabei ließ sie für einen kurzen Moment die Haustür offen stehen – eine Gelegenheit, die ihr neugieriger Welpe nutzte, um auf die Straße zu flitzen.
Dort traf das Hundebaby auf eine bislang unbekannte Frau, die mit einem deutlich größeren Hund (ca. 70 cm Schulterhöhe) unterwegs war. Laut Angaben der Frau gegenüber der Polizei blieb der Welpe in etwa fünf Metern Entfernung vor der Passantin stehen und bellte.
Unvermittelte Attacke mit Reizgas
Die Situation eskalierte völlig ohne Vorwarnung: Als die 30-Jährige herbeieilte und ihren kleinen Hund schützend auf den Arm nahm, zog die Unbekannte ein Reizstoffsprühgerät aus ihrer Jackentasche. Sie sprühte gezielt in Richtung der Frau und des Welpen.
Die Halterin erlitt Rötungen und starke Schmerzen im Gesicht sowie an den Augen. Der Welpe wies ebenfalls deutliche Reizungen und Rötungen im Bereich des rechten Auges auf.
Bevor die Täterin flüchtete, rechtfertigte sie ihr Handeln mit den Worten, die Geschädigte sei „selbst schuld“. Sie werde nicht zulassen, dass ihr eigener Hund nochmals von einem anderen Hund gebissen werde.
Täterbeschreibung
Die Beschuldigte entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung. Sie wird wie folgt beschrieben:
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Geschlecht: weiblich
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Alter: Ende 30
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Haare: blond
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Besondere Merkmale: Brillenträgerin
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Kleidung: langer Mantel
Die Polizeiinspektion Mainz 3 hat die Ermittlungen zu dem Angriff in Stadecken-Elsheim aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Frau geben können, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34350 zu melden.
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