Hundehalter in der Wissenschaftsstadt Darmstadt müssen aktuell besonders wachsam sein. Im Laufe des Samstags (21.03.2026) haben sich besorgte Bürgerinnen und Bürger mehrfach an die Polizei gewandt, um mögliche Giftköder in Darmstadt zu melden. Die Fundorte konzentrieren sich auf beliebte Naherholungsgebiete, die stark von Spaziergängern und ihren Vierbeinern frequentiert werden.
Funde im Bereich Oberfeld und Lichtwiese
Die Hinweise gingen sowohl telefonisch als auch über das Onlinewache-Portal der hessischen Polizei ein. Besonders im Fokus der Ermittlungen stehen das Darmstädter Oberfeld sowie das Areal rund um die Lichtwiese. Eine Zeugin wurde in der Verlängerung des Seiterswegs konkret fündig: Sie entdeckte vier orangefarbene, etwa zwei Zentimeter große Gegenstände, die den typischen Verdacht auf präparierte Köder nahelegten. Die Frau sammelte die Objekte ein und übergab sie zur Untersuchung beim 1. Polizeirevier in Darmstadt. Ob es sich bei diesen spezifischen Funden tatsächlich um gefährliche Giftköder in Darmstadt handelt, ist derzeit Gegenstand einer laboranalytischen Prüfung.
Diensthundestaffel übernimmt die Ermittlungen
Aufgrund der potenziellen Gefahr für Tiere hat die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Südhessen die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Spezialisten prüfen nun, ob ein systematisches Auslegen der Substanzen vorliegt und ob bereits Tiere zu Schaden gekommen sind. Da solche Funde oft eine hohe Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen, bitten die Beamten darum, verdächtige Entdeckungen umgehend zu melden, aber die Gegenstände nach Möglichkeit nur gesichert (beispielsweise mit einem Beutel) zu transportieren, um Spuren nicht zu vernichten.
Appell an alle Tierbesitzer
Die Polizei mahnt zur äußersten Aufmerksamkeit beim Ausführen von Hunden in den betroffenen Gebieten. Hundehalter sollten ihre Tiere im Bereich des Oberfelds und der Lichtwiese idealerweise an der kurzen Leine führen und darauf achten, dass diese keine unbekannten Substanzen vom Boden aufnehmen. Bei ersten Anzeichen von Vergiftungserscheinungen wie übermäßigem Hecheln, Erbrechen oder Apathie sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Giftköder in Darmstadt dauern an.




