Auf dem Gelände des ehemaligen Bürgerhauses in Gustavsburg beginnt eine neue Phase der geplanten Neuentwicklung. Ab Montag, 5. Oktober 2026, laufen zunächst die vorbereitenden Arbeiten für den Abbruch des Gebäudes. Der eigentliche Rückbau soll voraussichtlich bis März 2027 dauern. Das Areal liegt zwischen der Hermann-Löns-Allee, der Dr.-Herrmann-Straße und der Bahnstrecke und umfasst rund 1,75 Hektar. Mit dem Abbruch des ehemaligen Bürgerhauses wird der Weg für die weitere Entwicklung des Grundstücks frei.
Wohnraum und neuer Feuerwehrstandort in Gustavsburg geplant
Eine Teilfläche des Geländes wurde an die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) und die Gemeinnützige Baugenossenschaft veräußert. Dort soll neuer und bezahlbarer Wohnraum entstehen.
Auf einem weiteren Teil des Areals ist der Neubau des Feuerwehrstandorts Gustavsburg vorgesehen. Mit der Entwicklung des ehemaligen Bürgerhausgeländes sollen damit sowohl zusätzliche Wohnungen als auch neue öffentliche Infrastruktur geschaffen werden.
Baulärm und Baustellenverkehr
Während der Abbrucharbeiten müssen sich Anwohnerinnen und Anwohner auf verschiedene Beeinträchtigungen einstellen. Zeitweise kann es zu Baulärm, Staubentwicklung und Erschütterungen kommen. Außerdem ist mit einem erhöhten Baustellenverkehr und kurzfristigen Einschränkungen im öffentlichen Straßenraum zu rechnen.
Das Baugrundstück wird über die Hermann-Löns-Allee und die Dr.-Herrmann-Straße erschlossen. Während der Abbruchphase werden regelmäßig Maschinen, Container und Abbruchmaterial an- und abtransportiert.
Zusätzlich wurden vorübergehend Container auf Parkflächen in der Rudolf-Diesel-Straße aufgestellt.
Maßnahmen gegen Staub und zur Sicherung der Baustelle
Die mit den Arbeiten beauftragten Unternehmen sind nach Angaben der Stadt verpflichtet, die Beeinträchtigungen für die Umgebung auf das notwendige Maß zu begrenzen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Staubbindung und zur Sicherung des Baustellengeländes.
Die Arbeiten finden innerhalb der gesetzlichen Arbeitszeiten statt.
Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg und die Gemeinnützige Baugenossenschaft bitten die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die während des Rückbaus unvermeidbaren Beeinträchtigungen.







