Die anhaltenden Hitzeperioden stellen auch die Schulen in Rheinland-Pfalz zunehmend vor große Herausforderungen. Um den künftigen Hitzewellen wirksam zu begegnen, nutzt die Landeshauptstadt Mainz die Sommerferien, um bestehende Schutzmaßnahmen an den Schulstandorten zu prüfen und weiterzuentwickeln. Als Schulträgerin ist die Stadt direkt für die Gebäude und deren Ausstattung verantwortlich.
Standortbezogene Lösungen für die Schulen in Mainz
Da sich die Schulgebäude baulich stark unterscheiden, gibt es nach Angaben der Stadt nicht die eine Universallösung für alle Standorte. Ziel ist es daher, gemeinsam mit den Schulleitungen maßgeschneiderte, standortbezogene Hitzeschutzmaßnahmen umzusetzen.
Oberbürgermeister Nino Haase betont die Dringlichkeit der Investitionen: „Die zunehmenden Hitzeperioden stellen auch unsere Schulen vor Herausforderungen. Neben den langfristigen baulichen Verbesserungen der Schulgebäude unterstützt die Stadt kurzfristig umsetzbare, auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort angepasste Lösungen, damit bei akuter Belastung schnell und situationsgerecht gehandelt werden kann.“
Zusätzlich verweist der Oberbürgermeister auf begleitende Maßnahmen im öffentlichen Nahverkehr: Die Landeshauptstadt investiere massiv in klimatisierte Busse und Straßenbahnen, um auch den Schulweg bei hohen Temperaturen sicherer und angenehmer zu gestalten.
Bauliche Optimierungen und konsequente Nachtlüftung
Gemeinsam mit den Schulen prüft die Stadtverwaltung derzeit konkrete bauliche und technische Stellschrauben. Dazu gehören unter anderem:
Verschattungssysteme und Sonnenschutzfolien: Nachrüstung an geeigneten Gebäudeflächen zur Verringerung der Sonneneinstrahlung.
Verbesserte Lüftungsmöglichkeiten: Optimierung der Luftzirkulation in den Klassenzimmern.
Nachtkühlung zum Schulstart: Gebäude sollen nach dem Ende der Sommerferien durch gezielte Nachtlüftung möglichst kühl in den Unterrichtsbetrieb starten.
Schuldezernent Ata Delbasteh hebt hervor, dass der Gesundheitsschutz der Schülerinnen, Schüler und Beschäftigten an erster Stelle stehe. Akut sei vor allem das Herunterkühlen der Gebäude vor Schulbeginn besonders wirksam.
Organisatorische Maßnahmen liegen bei den Schulleitungen
Während die Stadt für die Infrastruktur zuständig ist, verbleiben organisatorische Reaktionen auf akute Hitze im Verantwortungsbereich der jeweiligen Schulleitungen. Diese können im Rahmen der geltenden landesrechtlichen Vorgaben flexibel entscheiden über:
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Die Gewährung von Hitzefrei
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Die Verkürzung von Unterrichtseinheiten
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Die Verlegung des Unterrichts an geeignetere, kühlere Orte
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Die Anpassung der täglichen Unterrichtszeiten
Die Stadt Mainz kündigte an, den Hitzeschutz an den Schulen auch in den kommenden Jahren kontinuierlich an die fortschreitenden Folgen des Klimawandels anzupassen.







