StartBad Kreuznach1.500 Herzkissen für Brustkrebspatientinnen in Bad Kreuznach

1.500 Herzkissen für Brustkrebspatientinnen in Bad Kreuznach

Herzform lindert Wundschmerz und spendet Patientinnen nach der Operation Trost

Seit vielen Jahren begleitet die Selbsthilfegruppe krebserkrankter Frauen aus Idar-Oberstein Patientinnen auf ihrem schweren Weg mit liebevoll gestalteten Präsenten. Nun konnten die engagierten Frauen das sage und schreibe 1.500. selbst genähte Herzkissen an die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach übergeben. Was auf den ersten Blick wie ein hübsches Deko-Objekt wirkt, entpuppt sich für die frisch operierten Brustkrebspatientinnen als unschätzbare Erleichterung im medizinischen Alltag.

Fakten zur Spendenaktion:

    • Was: 1.500. selbst genähte Herzkissen für Brustkrebspatientinnen der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach
    • Spender: Selbsthilfegruppe krebserkrankter Frauen aus Idar-Oberstein
    • Vorteile: Herzkissen lindern den Druck und die Wundschmerzen nach einer Brustkrebsoperation, entlasten und unterstützen den Lymphfluss
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Praktische Alltagshelfer bringen Bewegungsfreiheit für Brustkrebspatientinnen in Bad Kreuznach zurück

Die Kissen besitzen eine speziell entwickelte Herzform mit deutlich verlängerten Seiten. Diese Geometrie ermöglicht es den Patientinnen, das Kissen direkt unter der Achselhöhle zu tragen. Dort erfüllt es einen ganz praktischen medizinischen Zweck: Es lindert den Druck und die Wundschmerzen nach einer Brustkrebsoperation, entlastet die empfindliche OP-Wunde und unterstützt aktiv den wichtigen Lymphfluss. Auch beim Liegen auf der Seite oder bei plötzlichen Bewegungen bietet das Kissen den Patientinnen einen willkommenen Schutz und spürbar mehr Komfort im Krankenbett.

Neben den schmerzlindernden Herzkissen investieren die Frauen der Selbsthilfegruppe ihre Zeit und Energie in ein weiteres praktisches Hilfsmittel. Sie nähen farbenfrohe Drainagebeutel, die den unhandlichen Drainageflaschen nach dem chirurgischen Eingriff einen sicheren und diskreten Platz bieten. Dank dieser Beutel können sich die Patientinnen auf der Station oder bei kleinen Spaziergängen im Klinikpark wieder deutlich freier bewegen. Die medizinischen Schläuche werden charmant verdeckt, wodurch die Frauen beide Hände frei haben und ein wichtiges Stück Unabhängigkeit im Klinikalltag zurückgewinnen.

Hinter jedem einzelnen Kissen und jedem genähten Beutel steckt ein enormer Aufwand an Freizeit, handwerklichem Geschick und tiefem Mitgefühl. Die engagierten Helferinnen Ernie Weber, Christa Maurer, Brigitte Schuch, Rosi Schramm und Karla Schüßler fertigen jedes Stück in reiner Handarbeit an. Um der Geste eine persönliche Note zu verleihen, liegt jedem Paket ein handgeschriebener Genesungswunsch oder eine kleine Aufmerksamkeit bei. Für die betroffenen Frauen auf der Station ist dies oft ein emotionaler Ankerpunkt, der ihnen zeigt, dass sie mit ihrer Diagnose nicht allein sind.

Dank für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Die Übergabe des 1.500. Herzkissens wurde im Brustkrebszentrum gebührend gewürdigt. Stationsleitung Nicole Leuteritz bedankte sich im Namen des gesamten Teams und der Patientinnen sehr herzlich für die treue, verlässliche und langjährige Unterstützung. Diese Hilfe gehe weit über den rein medizinischen Nutzen hinaus und bringe menschliche Wärme in eine sehr schwierige Lebensphase.

An der feierlichen Übergabe nahmen neben den Vertreterinnen der Selbsthilfegruppe auch Oberarzt Dr. Ramin Sawas sowie die Gynäkologin Fausia Neek teil, um den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Näherinnen persönlich zu würdigen.

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