StartMainzAuseinandersetzung am Münsterplatz in Mainz eskaliert

Auseinandersetzung am Münsterplatz in Mainz eskaliert

Aggressiver Angreifer beschimpft 13-Jährige, attackiert den Vater und leistet Widerstand.

Am Mittwochmittag (1. Juli 2026) kam es gegen 11:25 Uhr an der Haltestelle Münsterplatz zu einer Körperverletzung. Die Polizei musste mit mehreren Kräften eingreifen, um die Situation zu beruhigen und den Aggressor festzunehmen.

Verbale Attacke auf Kind eskaliert in Beißattacke am Münsterplatz in Mainz

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich ein Vater gemeinsam mit seiner Ehefrau sowie seinen beiden Töchtern an der Haltestelle auf, als ein 43-jähriger Mann die 13-jährige Tochter unvermittelt lautstark verbal anging. Der Vater fackelte nicht lange, um sein Kind vor dem Unbekannten zu bewahren.

Als sich der Vater schützend einmischte, griff der Beschuldigte diesen körperlich an. Dabei zerriss er das T-Shirt des Geschädigten und biss ihm in einen Finger. In der Folge kam es zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, bis die alarmierte Polizei eintraf.

-Werbeanzeige-

Widerstand in der Klinik: Polizisten bei Blutprobe verletzt

Die herbeigerufenen Polizisten konnten den 43-jährige Beschuldigte vor Ort antreffen. Da bei dem Randalierer der Verdacht auf den Einfluss von berauschenden Mitteln oder Alkohol vorlag, folgten die üblichen polizeilichen Maßnahmen. Nach der Sachverhaltsaufnahme wurde der Beschuldigte zwecks Blutentnahme in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Doch auch in der Klinik zeigte sich der Mann vollkommen uneinsichtig und hochgradig aggressiv. Während der Blutentnahme leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten und griff zwei Polizeibeamte tätlich an. Beide Beamten wurden hierbei leicht verletzt und blieben dienstfähig.

Ermittlungsverfahren eingeleitet und Einweisung veranlasst

Für den Angreifer hat das rücksichtslose Verhalten nun Konsequenzen. Gegen den 43-jährigen Beschuldigten wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zudem wurde er in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt, wo er vorerst verblieb.

-Werbeanzeige-