Ein gemeldeter Wohnungsbrand hat am späten Samstagabend (29. Juni 2026) gegen 23:50 Uhr zu einem schnellen Großaufgebot der Rettungskräfte in Mörfelden-Walldorf geführt. Unter dem dringenden Einsatzstichwort „Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr“ eilte die Feuerwehr in den Dauphiné-Weg.
Bei der ersten Erkundung vor Ort stellte sich schnell heraus, dass das Feuer in der Küche eines Wohngebäudes ausgebrochen war. Glücklicherweise hatten zu diesem Zeitpunkt bereits alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen können. Allerdings befanden sich noch zwei Hunde der Familie im Inneren des verrauchten Gebäudes.
Atemschutzeinsatz und Tierrettung durch die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf
Um einen schnellen Zugang zu schaffen, ging ein erster Trupp unter schwerem Atemschutz über eine Steckleiter von außen vor. Nach enger Rücksprache mit der anwesenden Hundebesitzerin konnte kurz darauf die Haustür sicher geöffnet werden. Die Feuerwehrleute suchten gezielt nach den Vierbeinern und konnten beide Hunde wohlauf aus dem Gebäude retten. Ein vor Ort anwesender Tierarzt übernahm sofort die medizinische Untersuchung und Erstversorgung der Tiere.
Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Absicherung durch das THW
Nachdem der Küchenbrand zügig gelöscht war, schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Um versteckte Glutnester in den Wänden und Decken restlos auszuschließen, kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich akribisch mit einer Wärmebildkamera. Insgesamt waren während des Einsatzes drei Trupps unter schwerem Atemschutz gefordert. Eine ebenfalls alarmierte Elektrofachkraft schaltete das Wohngebäude im Anschluss komplett stromlos.
Da das Gebäude durch das Feuer strukturell beschädigt wurde, zog die Einsatzleitung das Technische Hilfswerk (THW) zur Eigentumssicherung hinzu. Die Helfer des THW sicherten das beschädigte Objekt ab. Nach dem Abschluss aller baulichen und feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache an die Polizei übergeben.






