Auf die Bürger der Gemeinde Dexheim kommen in den nächsten Wochen Verkehrsbehinderungen zu. Grund dafür ist eine umfassende Sanierung der B9 in Oppenheim durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM). Die Bauarbeiten machen eine Vollsperrung der wichtigen Verkehrsader im Zeitraum vom 10. Juli bis zum 2. August erforderlich. Die vorbereitenden Maßnahmen starten jedoch bereits am 29. Juni und werden sich unmittelbar auf den Verkehrsfluss in Dexheim auswirken.
Offizielle Umleitungsstrecke während der Sperrung der B9 führt mitten durch Dexheim
Während der gesamten Bauphase wird ein erheblicher Teil des Verkehrs von und nach Oppenheim zwangsläufig durch das Dexheimer Gemeindegebiet ausweichen müssen. Die offizielle Umleitungsstrecke ist bereits definiert: Sie verläuft über die Bornstraße, den Freien Platz, die Zöllerstraße sowie die Wörrstädter Straße bis hin zum Kreisel an der B420.
Um das erhöhte Verkehrsaufkommen auf dieser Route so sicher wie möglich zu gestalten, hat der LBM eine Reihe von begleitenden Verkehrsregelungen angeordnet. Entlang der gesamten Umleitungsstrecke werden temporäre Parkverbote eingerichtet, um Engpässe zu vermeiden. Zudem wird eine strikte Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eingeführt. Aufgrund der besonders engen Straßenverhältnisse im Ortskern wird zusätzlich eine Baustellenampel zwischen dem Bereich Bornstraße/Kirchgärten und dem Freien Platz installiert, die den Verkehr wechselseitig regelt. Bereits ab dem 29. Juni müssen Autofahrer hier mit ersten Verzögerungen durch eine Ampelregelung rechnen.
Keine Erleichterungen für Anwohner durchsetzbar
Die Ortsgemeinde Dexheim betont, dass sie sich der damit verbundenen Unannehmlichkeiten bewusst ist. Sie habe im Vorfeld intensiv versucht, in Verhandlungen mit dem LBM insbesondere für die angespannte Parksituation der Anwohner Erleichterungen zu erwirken. Leider konnten bei den Planungen des Landesbetriebs jedoch keine Änderungen an den vorgesehenen Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen erzielt werden.
Um die Einhaltung der neuen Regeln zu gewährleisten und die Belastung für die Gemeinde im Rahmen zu halten, bleibt die Ortsverwaltung nicht untätig. Unabhängig von den festen Vorgaben steht die Gemeinde im engen Austausch mit der Polizei und dem Landkreis Mainz-Bingen. Ziel ist es, während der gesamten Bauzeit regelmäßige Kontrollen im Ort durchzuführen – ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gelegt.






