Eine unruhige Nacht liegt hinter der Feuerwehr Bad Kreuznach. In den Nachtstunden vom von Dienstag auf Mittwoch (24. Juni 2026) mussten die Einsatzkräfte gleich dreimal hintereinander ausrücken, um verschiedene Brände im Stadtgebiet zu löschen. Erst in den frühen Morgenstunden war der Dauereinsatz beendet.
Kartonagenbrand vor Mitternacht in Bad Kreuznach
Der erste Alarm ging bereits am späten Dienstagabend kurz vor Mitternacht ein. Die Wehrleute wurden zu einem Kartonagenbrand in die Kreuzstraße, Ecke Mannheimer Straße gerufen. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr handelten vor Ort befindliche Polizeibeamte geistesgegenwärtig: Sie setzten einen Feuerlöscher ein und räumten die brennenden Kartonagen vom Gebäude weg, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz zog die Kartonagen anschließend auseinander und löschte diese mit einem C-Rohr und etwa 400 Litern Wasser ab. Nach einer abschließenden Kontrolle mit der Wärmebildkamera war dieser erste Einsatz nach knapp 20 Minuten beendet.
Mülltonnen standen in Flammen
Die Ruhe währte jedoch nicht lange. Gegen 0:45 Uhr mussten die Kräfte erneut ausrücken. In der Römerstraße, Ecke Hasengasse standen mehrere Mülltonnen in Vollbrand. Glücklicherweise standen die für den nächsten Tag zur Abholung bereitgestellten Tonnen inmitten der Straße, sodass kein Gebäude gefährdet war. Auch hier ging ein Trupp unter Atemschutz vor, um die Flammen mit einem C-Rohr und rund 650 Litern Wasser zu bekämpfen. Das Brandgut wurde gründlich auseinandergezogen und abgelöscht, womit auch dieser Einsatz nach rund 20 Minuten erledigt war.
Heckenbrand an der Bahnlinie
Direkt nachdem die Einsatzkräfte ihre Gerätschaften wieder auf dem Einsatzfahrzeug verlastet hatten und den Rückweg zur Wache antreten wollten, folgte kurz nach 1:00 Uhr der nächste Alarm. Zusammen mit zwei weiteren Löschfahrzeugen ging es in den Glashütter Weg. Dort brannte in etwa 200 Metern Entfernung von dem Wendehammer Heidenmauer eine Hecke am Zaun der Bahnlinie auf einer Länge von etwa fünf Metern.
Eine vor Ort befindliche Rettungswagenbesatzung unternahm mit einem Feuerlöscher sofort erste Löschmaßnahmen. Aufgrund der abgelegenen Lage mussten die Wehrleute über die gesamte Strecke eine B-Schlauchleitung verlegen. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer schließlich mit einem C-Rohr und etwa 1.500 Litern Wasser. Nach einer Brandnachschau mit der Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte nach etwa 45 Minuten den Heimweg zur Wache antreten, die Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen und den wohlverdienten Restschlaf antreten.
Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0671 – 8811202 um Hinweise von möglichen Zeugen.





