StartBingenGroße Fahrzeugkontrolle der Polizei in Bingen

Große Fahrzeugkontrolle der Polizei in Bingen

Stationäre Kontrollstellen in Büdesheim und Kempten – 236 Fahrzeuge überprüft

Die Polizeiinspektionen Bingen, Kirn und Bad Kreuznach haben am Mittwoch (10. Juni 2026) einen groß angelegten, gemeinsamen Drogenkontrolltag durchgeführt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr nahmen die Einsatzkräfte den fließenden Verkehr in Bingen genau unter die Lupe, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen. BYC-News war bei der Kontrollaktion mit vor Ort.

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Fokus auf Fahrtüchtigkeit bei der Fahrzeugkontrolle in Bingen

Für die Aktion richteten Beamte der Polizeiinspektionen mit tatkräftiger Unterstützung der Verkehrsdirektion Mainz sowie des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik zwei parallel betriebene, stationäre Kontrollstellen im Binger Stadtgebiet ein. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Stadtteile Büdesheim und Kempten.

Das primäre Ziel der groß angelegten Verkehrsüberwachung bestand darin, Autofahrer zu erkennen, die sich unter dem Einfluss von Alkohol oder illegalen Betäubungsmitteln ans Steuer gesetzt hatten. Trotz des zeitweise regnerischen Wetters zeigten die Einsatzkräfte eine hohe Präsenz und überprüften im Laufe des Tages insgesamt 236 Fahrzeuge.

Die Bilanz im Bereich der Fahrtüchtigkeit: Positiv hervorgehoben wurde von der Polizei, dass kein einziger der kontrollierten Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss stand. Allerdings ergab sich bei einem Fahrzeugführer der konkrete Verdacht, dass er unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln – namentlich dem Cannabis-Wirkstoff THC – am Straßenverkehr teilnahm. Zur exakten Beweissicherung wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe angeordnet.

Fahren ohne Führerschein, Gurtmuffel und illegales Tuning

Die Beamten deckten bei der Überprüfung der Fahrzeuge und Papiere zahlreiche weitere Delikte und Ordnungswidrigkeiten auf:

Fahren ohne Fahrerlaubnis: Zwei Autofahrer waren ohne gültige Erlaubnis unterwegs. In einem Fall war der Führerschein bereits behördlich entzogen worden, im anderen Fall hatte eine ausländische Fahrerlaubnis ihre Gültigkeit in Deutschland komplett verloren. Gegen beide Personen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Mangelnde Anschnallpflicht: Besonders negativ fiel den Beamten die hohe Anzahl an Gurtverstößen auf. Insgesamt 13 Verkehrsteilnehmer wurden erwischt, weil sie während der Fahrt auf den Sicherheitsgurt verzichtet hatten.

Erloschene Betriebserlaubnis: Bei fünf kontrollierten Fahrzeugen stellten die Polizisten illegale oder nicht ordnungsgemäß eingetragene technische Veränderungen fest. Aufgrund dieses unzulässigen Tunings war die Betriebserlaubnis der Autos mit sofortiger Wirkung erloschen.

Im Verlauf der Kontrollmaßnahmen wurden insgesamt folgende Verstöße festgestellt und entsprechend geahndet:

  • 2x Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • 2x Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz
  • 1x Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
  • 13x Sicherheitsgurt nicht angelegt
  • 1x Kind nicht gesichert
  • 4x Ladungssicherung
  • 1x Überladung
  • 5x Erlöschen der Betriebserlaubnis
  • 3x Warndreieck nicht mitgeführt
  • 12x Warnweste nicht mitgeführt
  • 5x Verbandskasten nicht mitgeführt
  • 2x Betreiben einer Blitzerwarner-App
  • 2x Handynutzung am Steuer
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