Am Freitagmorgen, den 15. Mai 2026, wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall im Bonner Stadtteil Medinghoven gerufen. Gegen 7:42 Uhr waren auf dem Konrad-Adenauer-Damm zwei Personenkraftwagen zusammengestoßen. In einem der beteiligten Fahrzeuge befanden sich zum Unfallzeitpunkt drei Insassen, während das zweite Auto mit einer Person besetzt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Insassen teilweise in den Wracks eingeschlossen, was einen umfassenden technischen Rettungseinsatz nach dem Unfall auf dem Konrad-Adenauer-Damm erforderlich machte.
Ein im Fahrzeug befindliches Kleinkind konnte bereits vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte von Passanten aus dem Wagen befreit werden. Beamte der Polizei übernahmen vor Ort die Erstbetreuung des Kindes, bis der Rettungsdienst die medizinische Untersuchung einleitete.
Technische Rettung mit hydraulischem Gerät nach Unfall auf dem Konrad-Adenauer-Damm
Für die beiden verbliebenen Personen in dem dreifach besetzten PKW gestaltete sich die Situation schwieriger. Der Fahrer und die Beifahrerin waren zunächst im stark beschädigten Innenraum eingeschlossen. Während der Fahrer das Auto schließlich mit Unterstützung der Rettungskräfte eigenständig verlassen konnte, musste bei der Beifahrerin eine patientenschonende Rettung durchgeführt werden.
Die Frau wurde noch im Fahrzeug medizinisch erstversorgt, um ihren Zustand zu stabilisieren. Im Anschluss setzte die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät ein, um Teile der Karosserie zu entfernen und die Patientin zeitkontrolliert aus ihrer Zwangslage zu befreien, die durch den Unfall auf dem Konrad-Adenauer-Damm entstanden war. Parallel dazu wurde auch die Fahrerin des zweiten Unfallwagens medizinisch betreut.
Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz
Insgesamt forderte der Unfall vier verletzte Personen. Alle drei Insassen des ersten Wagens sowie die Fahrerin des zweiten PKW wurden nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Diagnostik und Behandlung in umliegende Bonner Krankenhäuser transportiert.
Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen machten den Einsatz von insgesamt 37 Einsatzkräften notwendig. Vor Ort aktiv waren die Rüsteinheit der Feuerwache 1, der Führungsdienst mit dem Einsatzleitwagen sowie drei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Unterstützt wurden die Berufsfeuerwehrleute durch elf ehrenamtliche Kräfte der Löscheinheit Duisdorf der Freiwilligen Feuerwehr. Die Verkehrsader musste für die Dauer der Rettungsarbeiten und die anschließende Aufnahme nach dem Unfall auf dem Konrad-Adenauer-Damm zeitweise für den Verkehr komplett gesperrt werden.





