In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats der Fraport AG wurde eine wichtige Personalentscheidung für die Zukunft des Frankfurter Flughafens getroffen: Professor Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Minister der Finanzen, wurde zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt.
Professor Dr. R. Alexander Lorz übernimmt die Nachfolge von Michael Boddenberg
Alexander Lorz tritt die Nachfolge von Michael Boddenberg an, der sein Mandat nach sechsjähriger Tätigkeit mit Ablauf der heutigen Hauptversammlung niedergelegt hat. Zuvor hatten die Aktionärinnen und Aktionäre Lorz offiziell in den Aufsichtsrat des Flughafenbetreibers gewählt.
„Mehr als nur ein Flughafen“
In seiner Antrittsrede betonte Lorz die herausragende Stellung der Fraport AG, die mit 28 weiteren Flughäfen auf vier Kontinenten zu den Weltmarktführern gehört. Er bezeichnete den Flughafen Frankfurt als „eine der zentralen Infrastrukturen unseres Landes“ und die „größte Arbeitsstätte Hessens“.
Besonderes Augenmerk legte er auf das kürzlich eröffnete Terminal 3, welches die internationale Bedeutung des Standorts FRA eindrucksvoll unterstrichen habe. Lorz zeigte sich zuversichtlich, die Erfolgsgeschichte gemeinsam mit den Beschäftigten, dem Vorstand und den Partnern fortzuschreiben.
Infrastruktur als nationales Interesse
Der neue Aufsichtsratsvorsitzende mahnte zudem verlässliche Rahmenbedingungen für den Luftverkehr an:
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Wettbewerbsfähigkeit: Ein starker Frankfurter Flughafen sei kein regionales Spezialinteresse, sondern ein „nationales Standortinteresse“.
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Innovation: Um Deutschlands wirtschaftliche Stärke zu sichern, müsse die Infrastruktur modern und investitionsfähig bleiben.
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Luftverkehrspolitik: Lorz forderte eine Politik, welche die internationale Konkurrenz ernst nimmt und den Standort Frankfurt global konkurrenzfähig hält.





