StartIngelheimRömerjahr 2026: Vortrag in Ingelheim zum römischen Erbe

Römerjahr 2026: Vortrag in Ingelheim zum römischen Erbe

Historischer Verein Ingelheim lädt ins WBZ

Warum stellen wir römischen Müll in Museen aus und schützen Ruinen wie kostbare Barockschlösser? Dieser und weiteren spannenden Fragen geht der Historische Verein Ingelheim am Dienstag, den 5. Mai 2026, auf den Grund. Zum Römerjahr 2026 des Landkreises Mainz-Bingen referiert Prof. Dr. Peter Haupt von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über die Bedeutung der antiken Kultur für unsere heutige Zeit.

Eine fremde Welt, die uns seltsam vertraut ist

In seinem Vortrag „Unser römisches Erbe und was wir daraus machen (können)“ zieht Prof. Haupt einen scharfen Vergleich: Die antike Welt der Römer war geprägt von Sklaverei und einem politischen System, das strukturell oft näher an diktatorischen Regimen lag als an unserer modernen, freiheitlichen Demokratie. Dennoch empfinden wir ihre Hinterlassenschaften als wertvoll und bewahrenswert.

Der Vortrag analysiert, warum uns diese Kultur trotz der enormen Unterschiede so vertraut erscheint und wie sich unsere Sichtweise auf die Römer im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat.

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Auswirkungen auf das Hier und Jetzt beim Vortrag zum Römerjahr 2026

Dabei bleibt der Abend nicht nur in der Vergangenheit stehen. Prof. Haupt wiegt ab, welche konkreten Vor- und Nachteile unser heutiger Blick auf das römische Erbe für die Bereiche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat. Ist unser Bild von den alten Römern eine romantische Verklärung oder eine wichtige Lehre für die Zukunft?

Eckdaten zur Veranstaltung:

  • Wann: Dienstag, 5. Mai 2026, um 19:00 Uhr

  • Wo: Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ), Fridtjof-Nansen-Platz 3

  • Referent: Prof. Dr. Peter Haupt (JGU Mainz)

  • Eintritt: Die Teilnahme ist kostenfrei.

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