Ein schwerer Auffahrunfall hat am Freitagnachmittag (24. April 2026) den Feierabendverkehr auf der Autobahn A3 zum Erliegen gebracht. Gegen 14:10 Uhr kam es zum Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Köln, unmittelbar am Autobahnkreuz Wiesbaden, mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen.
Kettenreaktion auf der Überholspur
Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war Unachtsamkeit die Ursache für das Unglück: Ein Campingbus hatte mitten im Feierabendverkehr auf dem linken Fahrstreifen aus Unachtsamkeit einen Auffahrunfall verursacht bei dem weitere vier Fahrzeuge involviert wurden.
Die verunfallten Autos kamen so ungünstig zum Stehen, dass sie die Hauptfahrbahnen des Wiesbadener Kreuzes komplett blockierten.
Verletzte und hoher Sachschaden durch Unfall auf der A3
Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Zwei Beteiligte wurden zur weiteren Untersuchung auf mögliche Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Den entstandenen Sachschaden an den teils massiv beschädigten Fahrzeugen schätzt die Polizei nach ersten Berechnungen auf rund 90.000 Euro.
Die Hauptfahrbahn musste für die Rettungsarbeiten zunächst voll gesperrt werden. Dies führte zu einem Rückstau, der in der Spitze eine Länge von etwa 8 Kilometern erreichte. Mittlerweile konnte die Vollsperrung aufgehoben werden.





