Ein hinterhältiger Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag (21.04.2026) in der Liebigstraße in Rüsselsheim. Zwei Kriminelle verschafften sich gegen 16:30 Uhr unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer Seniorin. Die Männer gaben vor, Mitarbeiter einer Wohnbaugesellschaft zu sein und in den Räumlichkeiten etwas überprüfen zu müssen.
Ablenkung führt zum Diebstahl in Rüsselsheim
Während die Unbekannten die Frau geschickt ablenkten, durchsuchten sie die Wohnung und entwendeten eine Geldbörse. Besonders folgenschwer: In der Geldbörse befand sich auch eine Bankkarte. Mit dieser gelang es den Tätern unmittelbar nach der Tat, Bargeld an einem Automaten in der Adam-Opel-Straße abzuheben.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen zu dem Diebstahl in Rüsselsheim aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben:
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Erster Täter: Etwa 20 bis 25 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, schlanke Statur, kurze schwarze Haare. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine graue Arbeiterhose und führte einen Koffer bei sich, nordafrikanisches Erscheinungsbild.
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Zweiter Täter: Ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und trug die gleiche Kleidung (schwarzes T-Shirt, graue Arbeiterhose). Er hatte braune, kurze Haare, nordafrikanisches Erscheinungsbild.
Die Ermittler des Kommissariats 21/22 fragen: Wer hat am Dienstagnachmittag verdächtige Beobachtungen in der Liebigstraße oder an der Adam-Opel-Straße gemacht? Hinweise zu dem Diebstahl in Rüsselsheim werden unter der Rufnummer 06142/6960 entgegengenommen.
Wichtige Tipps Ihrer Polizei
Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens warnt die Polizei vor falschen Handwerkern und rät:
- Lassen sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung.
- Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben.
- Bitten Sie gegebenenfalls darum, vor der Wohnungstür zu warten, bis Sie sich mit einer Vertrauensperson, zum Beispiel einem Nachbarn oder Angehörigen, beraten haben.
- Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu alarmieren. Die Beamten können schnell erkennen, ob es sich um Kriminelle handelt.





