Ein stark betrunkener Mann hat am Dienstagmittag (14.04.2026) für Aufregung im Bereich der Christuskirche in Mainz gesorgt. Was zunächst als Ruhestörung begann, gipfelte in einem gefährlichen Flaschenwurf und einer richterlich angeordneten Nacht in der Ausnüchterungszelle.
Erste Randale an der Christuskirche in Mainz gegen Mittag
Gegen 12:00 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Polizei ein. Zeugen meldeten einen Mann, der in der Kaiserstraße lautstark herumschrie, gegen Mülltonnen trat und wahllos Passanten anpöbelte. Die eintreffenden Beamten konnten den 34-jährigen Verantwortlichen schnell ausfindig machen.
Obwohl er sich zunächst aggressiv und unkooperativ zeigte, gelang es den Polizisten durch ruhiges Einreden, den sichtlich alkoholisierten Mann vorerst zu beruhigen. Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis für den Bereich der Christuskirche, dem er zunächst auch nachkam.
Eskalation nach einer Stunde: Flaschenwurf auf Schüler
Doch die Ruhe war nur von kurzer Dauer. Etwa eine Stunde später musste die Polizei erneut mit Blaulicht ausrücken. Der 34-Jährige war an den Brunnen vor der Christuskirche in Mainz zurückgekehrt – und die Situation war inzwischen eskaliert.
Nach Polizeiangaben hatte der Mann eine Glasflasche in Richtung einer Schülergruppe geworfen. Nur durch Glück kam es dabei nicht zu schweren Verletzungen oder einer körperlichen Auseinandersetzung.
Über 3,5 Promille: Richter ordnet Gewahrsam an
Bei der erneuten Kontrolle stellten die Beamten der Mainzer Polizei fest, dass der Mann zwischenzeitlich offenbar weiter getrunken hatte. Ein Atemalkoholtest ergab den extrem hohen Wert von 3,52 Promille. Da er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, aber dennoch beharrlich versuchte, den Platzverweis zu ignorieren und zur Örtlichkeit zurückzukehren, zogen die Beamten die Reißleine.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Durchsetzung der öffentlichen Ordnung wurde der Mann nach Rücksprache mit einem Ermittlungsrichter in polizeilichen Gewahrsam genommen. Dort musste er bis Mitternacht seinen Rausch ausschlafen.




