Der Fund eines menschlichen Skeletts in Worms am Rande eines Spielplatzes im Bereich „Kleine Weide“ konnte nun nach monatelangen Ermittlungen aufgeklärt werden. Was als erschreckende Entdeckung zweier Kinder begann, führt nun zur Schließung einer Vermisstenakte aus dem Jahr 2019.
Kinder entdeckten menschlichen Schädel in Worms
Bereits am 11. Januar 2026 machten zwei Kinder die grausige Entdeckung in der Nähe des Spielplatzes. Die herbeigerufene Kriminalpolizei Worms und der Erkennungsdienst aus Mainz suchten das Areal daraufhin akribisch ab. Dabei konnten weitere Knochen sichergestellt werden, die zweifelsfrei einem menschlichen Skelett zuzuordnen waren.
DNA-Abgleich bringt die Gewissheit
Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnete daraufhin umfangreiche Untersuchungen an. Durch einen DNA-Abgleich konnte die Identität des Verstorbenen nun zweifelsfrei festgestellt werden. Es handelt sich um einen 72-jährigen Mann aus Worms. Der Mann wurde bereits im Jahr 2019 von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet.
Damals hatten die Behörden mit einer Öffentlichkeitsfahndung und massiven Suchmaßnahmen versucht, den Senior zu finden – jedoch ohne Erfolg. Sein Verbleib blieb fast sieben Jahre lang ein Rätsel.
Keine Hinweise auf ein Verbrechen
Eine zentrale Frage der Ermittlungen war, ob der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Die Untersuchungen in der Rechtsmedizin Mainz brachten hierzu nun Klarheit: Es ergaben sich keine Hinweise auf ein todesursächliches Fremdverschulden.





