Am Mittwoch (01.04.2026) wurde in einer emotionalen Pressekonferenz das Schicksal von Wal Timmy vor Poel besiegelt. Agrar- und Umweltminister Till Backhaus erklärte gemeinsam mit einem Expertenteam, dass sämtliche aktiven Rettungsversuche für das in der Wismarer Bucht gestrandete Tier eingestellt werden. Der Gesundheitszustand des Wals habe sich so drastisch verschlechtert, dass er als zu geschwächt gilt, um aus eigener Kraft in tiefere Gewässer zurückzukehren. Zudem habe das Tier die Orientierung vollständig verloren, sodass weitere menschliche Eingriffe lediglich zusätzlichen Stress bedeuten würden.
Polizei richtet weiträumige Sperrzone ein
Um dem sterbenden Tier die notwendige Ruhe zu gewährleisten, hat die Polizei unmittelbar nach der Bekanntgabe eine 500-Meter-Sperrzone rund um den Fundort eingerichtet. Da aufgrund der aktuellen Osterferien und der Urlaubszeit ein hohes Aufkommen an Touristen auf der Insel Poel verzeichnet wird, soll die Maßnahme einen „Wall-Tourismus“ verhindern. Claus Tantzen vom Landwirtschaftsministerium betonte gegenüber Medienvertretern, dass Schaulustige konsequent zurückgehalten werden. Auch Drohnenüberflüge sind in diesem Bereich ab sofort streng untersagt, um Wal Timmy vor Poel in seinen letzten Stunden nicht unnötig zu belasten.
Worte des Ministers
Minister Till Backhaus zeigte sich während der Konferenz sichtlich berührt vom Schicksal des Meeressäugers. In Anspielung auf das bevorstehende Osterfest fand der Politiker religiöse Worte und wünschte dem Tier, dass es nun „sein Zeitliches segnen“ könne, ohne weiteren menschlichen Störungen ausgesetzt zu sein. Man gehe davon aus, dass der Tod von Wal Timmy vor Poel in Kürze eintreten wird. Sobald das Tier verendet ist, müssen Experten über die Bergung und eine mögliche wissenschaftliche Untersuchung des Kadavers entscheiden, um Erkenntnisse über die Ursache der Strandung zu gewinnen.





