BYC-NewsMainzNeuer kostenloser Stromspar-Check in Mainz

Neuer kostenloser Stromspar-Check in Mainz

Kooperationsprojekt von Sozial- und Umweltdezernat gestartet – Praktische Tipps und Soforthilfen direkt vor Ort in der Wohnung.

Die Landeshauptstadt Mainz setzt ein klares Zeichen gegen steigende Energiekosten und für den Klimaschutz. Mit dem neuen Stromspar-Check in Mainz erhalten Haushalte mit geringem Einkommen ab sofort eine kostenlose Unterstützung direkt in den eigenen vier Wänden. Das Projekt ist Teil des „Masterplans 100 % Klimaschutz“ und zielt darauf ab, Mainz bis 2035 klimaneutral zu machen, ohne Menschen mit kleinem Budget finanziell zu überfordern.

-Werbeanzeige-

Wer kann den Stromspar-Check in Mainz nutzen?

Das Beratungsangebot ist freiwillig und richtet sich an alle Mainzerinnen und Mainzer, die Sozialleistungen beziehen oder über ein geringes Einkommen verfügen. Dazu zählen unter anderem:

  • Empfänger von Bürgergeld, Wohngeld oder Grundsicherung

  • Senioren mit kleiner Rente

  • Studierende mit geringen finanziellen Mitteln

Beratung mit direktem Mehrwert

Der Ablauf ist unkompliziert: Geschulte Berater-Teams besuchen die Haushalte, analysieren den aktuellen Stromverbrauch und geben individuelle Tipps zur Einsparung. Das Besondere: Die Teams bringen hilfreiche Artikel wie schaltbare Steckdosenleisten direkt mit und bauen diese bei Bedarf ein. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gutschein für den Kauf eines neuen, energieeffizienten Kühlgerätes zu erhalten.

„Klimaschutz darf keine Frage des Einkommens sein“, betont Sozialdezernentin Jana Schmöller. Umweltdezernentin Janina Steinkrüger ergänzt, dass man damit ein konkretes Angebot schaffe, das Menschen helfe, ihren Verbrauch nachhaltig zu senken.

Starkes Netzwerk für die Umsetzung

Hinter dem Stromspar-Check in Mainz steht ein breites Bündnis. Das Projekt wird gemeinschaftlich vom Sozial- und dem Umweltdezernat getragen und von der „Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V.“ umgesetzt. Letztere bringt bereits umfangreiche Erfahrungen aus ähnlichen Projekten in Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg mit. Gefördert wird das Vorhaben von der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz (MSKE) mit bis zu 66.000 Euro über eine Laufzeit von zwei Jahren.

Norbert Clausen, Geschäftsführer der Initiative Arbeit, zeigt sich optimistisch: „Die Menschen merken schnell, dass sich kleine Veränderungen im Haushalt spürbar auf die Stromrechnung auswirken können.“

-Werbeanzeige-