BYC-NewsBlaulicht Rheinland-PfalzBetrunken Unfall gebaut und Polizisten angegriffen

Betrunken Unfall gebaut und Polizisten angegriffen

Hoher Sachschaden und Angriffe bei der Blutprobe – Führerschein nach Crash im Kurvenbereich sichergestellt.

Ein Verkehrsunfall beschäftigt derzeit die Polizei in der Pfalz. Am späten Samstagabend, den 28.03.2026, wurde der Dienststelle gegen 23:00 Uhr gemeldet, dass ein 25-jähriger Neustadter alkoholisiert in seinen Ford gestiegen und losgefahren sei. Die Fahrt endete jedoch nach kurzer Zeit in einer Kurve, wo es zu einem Unfall unter Alkoholeinfluss in Esthal bzw. im angrenzenden Bereich Erfenstein kam.

-Werbeanzeige-

Hoher Sachschaden und fahruntüchtiges Fahrzeug nach Unfall unter Alkoholeinfluss

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der junge Fahrer augenscheinlich in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Der Wagen kollidierte dabei mit einem Zaun und wurde so schwer beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Der Unfallverursacher selbst kam glimpflich davon und wurde lediglich leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten jedoch sofort die Ursache für das riskante Fahrmanöver: Bei dem Fahrer konnte starker Atemalkoholgeruch festgestellt werden.

Widerstand bei der Blutentnahme nach 1,93 Promille

Ein durchgeführter Vortest bestätigte den Verdacht der Beamten und ergab einen Wert von stolzen 1,93 Promille. Doch die polizeilichen Maßnahmen verliefen alles andere als reibungslos. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen griff der 25-Jährige die Beamten an und leistet während der Entnahme der Blutprobe Widerstand.

Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte bei diesem Angriff nicht verletzt. Dennoch hat das aggressive Verhalten des Mannes nun weitreichende rechtliche Konsequenzen.

Die Polizei stellte den Führerschein des 25-Jährigen unmittelbar sicher. Damit ist die Fahrt für den jungen Mann vorerst beendet. Nach dem Unfall unter Alkoholeinfluss kommen auf diesen nun mehrere Strafverfahren zu – unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wird die Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, was einen dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen könnte.

An dem Fahrzeug sowie dem angrenzenden Zaun entstand durch den Vorfall ein Sachschaden von insgesamt circa 16.000 Euro.

-Werbeanzeige-