BYC-NewsMainzVollsperrung der B9 zwischen Mainz und Bodenheim

Vollsperrung der B9 zwischen Mainz und Bodenheim

Hundeteams suchen nach infizierten Kadavern – Sicherheitsmaßnahme gegen Virusausbreitung und Wildunfälle

Um die Afrikanische Schweinepest (ASP) in der Region weiterhin effektiv einzudämmen, ist eine großflächige und intensive Absuche des Geländes zwischen dem Rhein und der Bundesstraße 9 erforderlich. Eine B9-Vollsperrung wegen ASP wurde daher für den kommenden Samstag, den 28. März 2026, angekündigt. In der Zeit von 08:00 Uhr bis 09:00 Uhr wird der Streckenabschnitt der B9 vom Grillplatz Nackenheim bis zur Tankstelle sowie weiter bis zur Nato-Rampe in Mainz-Laubenheim für den gesamten Verkehr gesperrt. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Bereich lückenlos nach verendeten Wildschweinen zu durchkämmen.

-Werbeanzeige-

Einsatz spezialisierter Hundeteams

Während der kurzzeitigen B9-Vollsperrung wegen ASP kommen speziell ausgebildete Hundeteams zum Einsatz. Diese sind darauf trainiert, verendete Tiere zuverlässig aufzuspüren, um potenziell infizierte Kadaver schnellstmöglich sichern und beseitigen zu können. Die Entfernung der Überreste ist von entscheidender Bedeutung, da das ASP-Virus nicht nur im Körper der toten Tiere, sondern auch im kontaminierten Erdboden unterhalb der Fundstelle lange Zeit überlebensfähig bleibt. Andere Tiere, die mit diesen Stellen in Kontakt kommen, könnten sich infizieren und den Erreger unkontrolliert weiterverbreiten.

Unfallschutz auf der B9

Neben der eigentlichen Suche dient die B9-Vollsperrung wegen ASP primär der Verkehrssicherheit. Da die Suchhunde und Treiber das Wild in den Uferbereichen aufscheuchen könnten, besteht ein erhöhtes Risiko für Wildwechsel über die Bundesstraße. Um schwere Verkehrsunfälle durch flüchtende Tiere zu verhindern, ist die temporäre Vollsperrung unumgänglich. Die Behörden bitten die Verkehrsteilnehmer, den betroffenen Bereich am Samstagmorgen weiträumig zu umfahren oder die kurze Verzögerung in ihre Reiseplanung einzukalkulieren.

-Werbeanzeige-